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Raúl Asencio vor Gericht in Las Palmas freigesprochen

Ein Gericht auf Gran Canaria sprach den Real-Madrid-Verteidiger von allen Vorwürfen im Sexvideo-Verfahren frei, nachdem die Opfer ihm verziehen hatten.

Fußballspieler in dunkelblauer Real-Madrid-Uniform mit Emirates-Aufschrift

Ein Gericht auf Gran Canaria hat Raúl Asencio von allen Vorwürfen im Verfahren um die Verbreitung eines Sexvideos ohne Zustimmung der Betroffenen freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft ließ die Anklage gegen den Verteidiger von Real Madrid fallen, nachdem die beiden Opfer den Angeklagten vor Gericht in Las Palmas per Videolink verzichtet hatten.

Drei frühere Mitspieler aus der Jugend von Real Madrid, Ferrán Ruiz, Juan Rodríguez und Andrés García, wurden im selben Verfahren zu je einem Jahr Haft wegen Kinderpornografie verurteilt. Die Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt. Sie hatten 2023 Videos von zwei jungen Frauen beim Geschlechtsverkehr aufgenommen, eine von ihnen war zu diesem Zeitpunkt minderjährig. Asencio war lediglich vorgeworfen worden, das Material weiterverbreitet zu haben.

Einen Tag vor dem Freispruch war bekannt geworden, dass Asencio wegen Trunkenheit am Steuer zu einer Geldstrafe von 14.400 Euro verurteilt und für acht Monate der Führerschein entzogen wurde. Er soll auf den Kanarischen Inseln mit dem Vierfachen des erlaubten Alkoholwerts gefahren sein.

Real-Madrid-Trainer José Mourinho äußerte sich vor der Gerichtsentscheidung zur Angelegenheit und bestätigte, der Klub habe ein Disziplinarverfahren gegen den Verteidiger eröffnet. Asencio bleibe aber Teil des Kaders, solange der Fall nicht abgeschlossen sei.

„Wir haben das Verfahren eröffnet, aber Raúl bleibt im Kader, bis die Sache geklärt ist“, sagte Mourinho.

Asencio fehlt Real Madrid derzeit verletzungsbedingt und wird nach Angaben Mourinhos noch einige Wochen ausfallen. Das Disziplinarverfahren des Klubs wegen des Trunkenheitsvorfalls läuft unabhängig vom Gerichtsurteil weiter und dürfte erst nach seiner Rückkehr auf den Platz zu einer Entscheidung kommen.

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Verfasst von der Redaktion mit KI-Unterstützung und gegen Quellen geprüft