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Iwan Oleinikow kehrt zu ZSKA Moskau zurück

Statt zu Rubin Kasan wechselt der Mittelfeldspieler für rund 1 Million Euro zu seinem Ausbildungsverein ZSKA Moskau – Berater und Agenten liefern sich einen Schlagabtausch.

Mittelfeldspieler Oleynikov in hellblauer CSKA-Trikot mit Fonbet-Logo und Nummer 2. Er steht auf dem Platz und streckt die Hand aus, im Hintergrund verschwommene Tribünen.

Iwan Oleinikow wechselt doch nicht zu Rubin Kasan, sondern kehrt zu seinem Ausbildungsverein ZSKA Moskau zurück. Der Mittelfeldspieler von Krylja Sowetow hatte zuvor mit Rubin verhandelt, entschied sich aber für Moskau. Die Ablösesumme soll bei 1 Million Euro liegen.

Sein Berater Robert Tunjan erklärte, wann die Entscheidung reifte: „Die Entscheidung, dass Wanja gehen will, reifte diesen Sommer. Die vergangene Saison bei den Krylja war nicht einfach, aber wir haben uns entschieden, bis zum Sommer zu bleiben. In diesem Transferfenster haben wir verschiedene Optionen für die Karriere geprüft. Es ist kein Geheimnis, dass wir lange mit Lokomotive gesprochen haben, auch Rubin und Krasnodar zeigten Interesse.“

Warum am Ende ZSKA den Zuschlag bekam, begründete Tunjan mit der Vereinsgeschichte des Spielers: „Erstens ist das der Klub, in dem Wanja 14 Jahre verbracht hat. Oleinikow ist ein Eigengewächs von ZSKA und hat immer davon geträumt, genau in diesem Klub zu spielen. Wanja hätte schon im ersten Jahr bei Achmat zurückkehren können, aber damals einigten sich die Klubs nicht über die Ablösesumme. Zweitens wollte der Spieler zurück nach Moskau, in seine Heimatstadt. Diese Faktoren gaben den Ausschlag.“

Zu den finanziellen Bedingungen sagte der Berater: „In erster Linie war es für Wanja ein Kindheitstraum, zurückzukehren. Über die Konditionen haben wir uns mit ZSKA sehr schnell geeinigt. Der Klub hat professionell gearbeitet.“ Auch ein persönlicher Anruf spielte eine Rolle: „Es ist immer schön, wenn sich der Trainer persönlich für dich interessiert. Das Gespräch war einfach: Igdissamow fragte, ob es nicht Zeit sei, nach Hause zurückzukehren. Worauf Wanja antwortete: Natürlich.“

Zum geplatzten Wechsel zu Rubin äußerte sich der Agent Alexej Safonow gegenüber „Sowjetski Sport“ deutlich kritischer: „Und das alles wegen ein paar Euro Unterschied. Es gibt in dieser Geschichte mehr Fragen als Antworten. Igdisamow sagt, er habe von den Verhandlungen Oleinikows mit Rubin nichts gewusst. Er ist beleidigt, dass man ihm dort das Gehalt nicht erhöht hat.“

Der frühere russische Nationalstürmer Dmitri Bulykin nahm den Spieler in Schutz: „Ein Spieler wechselt den Verein. Das ist der Job. Unklar ist, ob Oleinikow bei ZSKA spielen wird. Klar ist, dass der Fußballer gut ist, aber die Frage ist, ob er dem Klub hilft. Was die Situation mit Rubin angeht, trägt der Spieler selbst keine Schuld, denn das regeln die Berater unter sich. Er hat ihn nur in einem solchen Licht dargestellt, dass alle denken, Oleinikow sei ein unehrenhafter Kerl. In Wirklichkeit hängt hier vieles nicht vom Spieler ab.“

Oleinikow lief zuletzt zwei Jahre für Krylja Sowetow auf, davor stand er bei Schinnik, Tschaika und Achmat unter Vertrag. Für Samara kam er in 71 Pflichtspielen auf 16 Tore und 12 Vorlagen. ZSKA-Präsident Alexander Schljakow hatte vor der Saison 2026/27 bereits über taktische Korrekturen und die Neuzugänge Cotton und Barak gesprochen – Oleinikow reiht sich nun als weitere Verstärkung in diesen Umbau ein.

Sollte der Wechsel wie beschrieben ohne Vertragsbruch gegenüber Rubin zustande gekommen sein, dürfte der Fall für ZSKA rasch erledigt sein.

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