Deportivo Fabril feiert ersten Saisonsieg gegen Ponferradina
Adrián Guerrero drehte mit einem Doppelpack die Partie: Nach Rückstand traf er per Elfmeter und erneut zum 2:1-Erfolg des Fabril im Riazor.
Deportivo Fabril hat seinen ersten Saisonsieg in der Gruppe 1 der Primera Federación eingefahren. Das Reserveteam des Deportivo La Coruña setzte sich am dritten Spieltag vor 1.387 Zuschauern im Estadio Riazor mit 2:1 gegen Ponferradina durch, das bekanntlich als Aufstiegskandidat gehandelt wird.
Ponferradina ging in der 35. Minute in Führung. Calderón brachte den Ball flach von rechts herein, Tounkara liess ihn ohne Ballkontakt passieren, und Arturo Molina schob aus dem Strafraum zum 0:1 ein.
Kaum zwei Minuten waren gespielt, da hatte Adrián Guerrero die erste Grosschance des Nachmittags vergeben – sein Lupfer im Eins-gegen-eins wurde von Torhüter Álex Domínguez pariert. Nach der Pause gaben sich die Gastgeber nicht auf. Domínguez kam bei einem Ballverlust in der eigenen Hälfte zu spät heraus, nach mehreren abgewehrten Torschüssen entschied Schiedsrichter Rius Riu nach fünfminütiger Videoüberprüfung auf Handspiel von San Emeterio und gab Elfmeter. Guerrero verwandelte in der 61. Minute zum 1:1. In der 74. Minute erhöhte er nach Vorlage von Kevin auf 2:1 und besorgte damit seinen zweiten Treffer des Abends.
Trainer Manuel Pablo veränderte seine Startelf gegenüber der Vorwoche nur an einer Position: Für den verletzten Manu Serrano rückte Ferran Seco hinein. Die Rückkehrer aus der Ausleihe spielten erneut eine tragende Rolle – Rubén López, Adrián Guerrero, Kevin Sánchez und Martín Ochoa.
Ponferradina, beheimatet im Estadio El Toralín mit 8.400 Plätzen und in dieser Saison bereits durch Molina auf der Torschützenliste vertreten, sah einen Treffer von Unai Sabroso zu Recht aberkannt. Rius Riu verwarnte auf Seiten des Fabril Rubén López und Fraga, bei den Gästen San Emeterio und Calderón.
Für Fabril, das seinen Platz in der Liga noch sucht, dürfte der erste Saisonsieg vor allem eines bringen: Ruhe in der Aufbauphase, wie der Trainer selbst zugibt.
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