Kritik an Ballon d'Or: Fokus soll auf Barça-Fußball liegen
Ein Kommentar bei Mundo Deportivo stellt die Ballon-d'Or-Wahl infrage und nennt Mbappés Titellosigkeit trotz vieler Tore als Beispiel für die Schieflage der Auszeichnung.
In einem bei Mundo Deportivo veröffentlichten Text wird die jährliche Debatte um den Ballon d'Or infrage gestellt. Der Blick solle sich wieder auf das Spielfeld richten, heißt es, und dorthin, was der FC Barcelona zu Saisonbeginn zeige.
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Als Beleg dient Kylian Mbappé: viele Tore, dafür gebe es den Goldenen Schuh, aber keinen einzigen Titel – und dennoch werde für ihn Wahlkampf betrieben. Auch die wachsende Zahl an Auszeichnungen wird kritisiert, bis hin zum Spieler des Spiels bei jeder einzelnen Partie in einer Mannschaftssportart. Der Text spricht von einer Bevorzugung der Angreifer: Bei 40 Vorlagen gegen 40 Tore gewinne immer der Torschütze, selbst wenn der Vorlagengeber das bessere Spiel mache und die Tore aus kurzer Distanz oder vom Elfmeterpunkt fielen, wie es bekanntlich schon oft vorgekommen sei.
Der Hinweis auf Mbappé fällt zehn Tage nach dessen verschossenem Elfmeter beim 0:1 von Real Madrid bei Betis am 5. September, der ersten Niederlage von José Mourinho in seiner zweiten Amtszeit. Torhüter Vallés hielt in der Nachspielzeit, eine neue IFAB-Regel hätte den Schuss wegen eines vorgerückten Bartra sogar wiederholen lassen müssen.
Sollte sich diese Kritik am Wahlverfahren in der spanischen Fußballöffentlichkeit festsetzen, dürfte die Debatte um den Ballon d'Or vor allem an Mbappés fehlenden Titeln weitergeführt werden – ungeachtet seiner Torbilanz.
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Quellen 1
- Por qué no creo en el Balón de Oro mundodeportivo.com