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Flick nach 7:2 gegen Racing: Fokus statt Tabelle

Barcelona feiert den besten Saisonstart der Vereinsgeschichte, doch Trainer Flick bremst die Euphorie und sorgt sich um die Knieblessur von Joan Garcia.

Trainer Flick und Joan Garcia in Barcelona-Kleidung auf dem Platz

Der FC Barcelona hat Racing Club mit 7:2 geschlagen und damit den siebten Sieg in Folge eingefahren – der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte. Trainer Hansi Flick wollte danach dennoch nicht von der Tabelle sprechen.

„Mir gefällt, wie wir spielen, auch das Ergebnis und die drei Punkte. Ich kann sagen, ich bin zufrieden, die Mannschaft ist glücklich“, sagte Flick nach der Partie.

Zum historischen Saisonstart äußerte er sich zurückhaltender: „Es ist immer positiv, gut zu starten. Wichtig ist, gut abzuschließen, dafür arbeiten wir. Wir sind in einem guten Moment und müssen ihn nutzen.“ Von Titelambitionen wollte er nach sechs Spieltagen nicht sprechen: „Natürlich verstehe ich die Euphorie, aber es sind erst sechs Spieltage. Das Wichtigste ist, auf das nächste Spiel konzentriert zu bleiben und nicht auf Dinge, die am Saisonende passieren können.“

Racing warf phasenweise alles nach vorn und brachte Barcelona laut Flick durchaus in Bedrängnis: „Sie spielen guten Fußball. Sie mögen den Ball, und in manchen Situationen war es nicht einfach. Aber am Ende, glaube ich, haben wir uns dieses Ergebnis verdient.“ Das intensive Anlaufen nach Ballverlust bezeichnete er als bewusstes Mittel: „Das ist unsere Mentalität, so wollen wir spielen. Ich habe es den Spielern gesagt. Wenn wir den Ball verlieren, müssen wir alle gemeinsam pressen. Sie haben es getan, das war gut zu sehen.“

Getrübt wurde der Nachmittag durch die Auswechslung von Stammtorhüter Joan Garcia zur Halbzeit. „Er hatte Beschwerden im Knie, wir müssen abwarten, was die Untersuchungen ergeben“, so Flick. Laut Mundo Deportivo sollen die Tests noch am selben Tag erfolgen, ein Einsatz beim Auswärtsspiel in Sevilla gilt aber als möglich.

Für Garcia kam Wojciech Szczęsny, der beim zweiten Gegentor einen Fehler im Spielaufbau einräumte. Flick machte daraus keine Angelegenheit: „Wir machen alle Fehler. Wenn sich ein Torhüter irrt, ist es meistens ein Tor. Beim nächsten Mal muss er es besser machen, aber das ist Fußball.“ Er stellte klar: „Er ist unser zweiter Torhüter.“ Szczęsny war erst im Juli 2026 zu Barcelona gestoßen und stand bislang ohne eigenes Tor zu Buche.

Lob gab es für Adeyemi, den Flick noch aus seiner Zeit als Nationaltrainer kennt: „Er hat viel Potenzial. Er wird sich verbessern. Er muss sich an unsere Idee anpassen.“

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