Ferran Torres köpft PSG zum 2:1-Sieg im Klassiker in Marseille
Der eingewechselte Torres trifft per Kopf, Marquinhos entscheidet es: PSG gewinnt 2:1, während Genesios Team die fünfte Niederlage in Folge kassiert.
Paris Saint-Germain hat das Duell in Marseille mit 2:1 gewonnen, und Ferran Torres hat wieder getroffen. Der Spanier kam in der 59. Minute für Chwitscha Kwarazchelia ins Spiel und köpfte binnen sieben Minuten das 1:0. Es war sein siebtes Tor in sechs Spielen für PSG. Davor hatte er in den zwei vorherigen Partien viermal getroffen und dennoch zunächst auf der Bank gesessen. Wer ihn bediente, geben die Berichte unterschiedlich an.
Die erste Hälfte war ausgeglichen und arm an Chancen. Neal Maupay vergab die beste für Marseille, bei PSG fehlten Tempo und Ideen. Nach der Pause drückten die Gäste und hatten in wenigen Minuten fünf Möglichkeiten. Die ersten drei Schüsse hielt Jeffrey de Lange im Marseiller Tor.
Marseille antwortete rasch. Angel Gomes setzte sich gegen die Abwehr durch und glich aus. Keine zwei Minuten später stellte Marquinhos wieder auf 2:1. De Lange hatte zunächst noch pariert, den Nachschuss des Kapitäns aber nicht mehr abwehren können.
In der 77. Minute sah Tim Weah, der schon in der ersten Hälfte verwarnt worden war (32.), nach einem Foul an Nuno Mendes Gelb-Rot. Gegen zehn Mann brachte PSG das Ergebnis über die Zeit. Igor Paixão war bereits nach einer halben Stunde verletzt ausgeschieden.
Luis Enrique schickte dieselbe Elf auf den Platz wie in den beiden letzten Champions-League-Endspielen. Nur Achraf Hakimi fehlte verletzt, für ihn spielte Warren Zaïre-Emery. Marseille unter Trainer Bruno Genesio verlor damit zum fünften Mal in Folge, zuletzt hatte es am Donnerstag in der Europa League 1:4 gegen Besiktas gesetzt.
PSG liegt nach fünf Spieltagen auf Rang 6. Der Rückstand auf die Spitze lässt sich also aufholen. Der Sieg im Klassiker könnte für PSG der Anfang einer Serie sein, wenn die Einwechslung von Torres zur Regel wird und Kwarazchelia weiter auf sein erstes Ligator wartet. Für Marseille wird die Länderspielpause zur Zeit, in der Genesio die Krise aufarbeiten muss.
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