Japan Bahrain 23 25 Thailand Iran 0 0 Vietnam Katar 0 0 Indien U19 Australien U19 170/2 217 Mah-e-Par Stars Hindukush Strikers 0 74/7 Maiwand Champions Pamir Legends 0 101/7 Spiele →

Ceferin warnt vor Einmischung bei FIGC-Krise

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin sieht durch eine mögliche Zwangsverwaltung des italienischen Verbands FIGC das Vertrauen in Hinblick auf Euro 2032 gefährdet.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin bei einer offiziellen Veranstaltung
Рисунок по фотографии

Aleksander Ceferin warnt vor den Folgen einer möglichen Zwangsverwaltung des italienischen Fußballverbands FIGC. Politische Einmischung könne das Vertrauen der UEFA und anderer Partner untergraben, sagte der UEFA-Präsident der Gazzetta dello Sport – mit Blick auf die Fußball-Europameisterschaft 2032, die Italien gemeinsam mit der Türkei ausrichtet.

Giovanni Malagò wurde im Juni zum FIGC-Präsidenten gewählt. Stabil ist der italienische Verband seither kaum. Das nationale Olympische Komitee CONI dürfte Malagò in den kommenden Wochen absetzen, formaler Grund ist eine fehlende FIGC-Mitgliedschaft, die für die Präsidentschaftskandidatur vorausgesetzt wird. Der Weg zu einer Sonderverwaltung des Verbands wäre damit frei.

"Ohne mich in juristische Interpretationen zu vertiefen, möchte ich daran erinnern, dass dies nicht das erste Mal ist, dass es zu äußerer Einmischung in die Tätigkeit des Fußballverbands kommt", sagte Ceferin. "FIFA und UEFA haben stets unmissverständlich auf der Autonomie der Verbände bestanden. Ich hoffe, dass die zuständigen Gremien so schnell wie möglich im Einklang mit den Regeln des Sportrechts entscheiden; die sich verschärfende institutionelle Krise nützt niemandem. Wir wollen den Entscheidungen der Institutionen nicht vorgreifen, aber die Unabhängigkeit der Verbände und die Achtung des Willens ihrer Mitglieder sind grundlegende Prinzipien der Statuten von UEFA und FIFA, und wir erwarten, dass sie eingehalten werden. Wir vertrauen darauf, dass die italienischen Sportinstitutionen eine Lösung im Sinne dieser Prinzipien finden werden, im Interesse des italienischen wie des internationalen Fußballs."

Auf die Frage, ob eine Sonderverwaltung der FIGC Konsequenzen für Italiens Rolle als Co-Gastgeber der EM 2032 haben könnte, wollte Ceferin nicht spekulieren. "Ich beabsichtige nicht, hypothetische Szenarien zu kommentieren. Es ist noch keine Entscheidung gefallen", antwortete er. "Ich sage nur so viel: Als Mitausrichter trägt Italien eine besondere Verantwortung. Genau deshalb ist es wichtig, die Unabhängigkeit der Sportinstitutionen zu bewahren."

Bekanntlich reicht Ceferin bei Verbandsfragen selten weiter als bis zur Mahnung – eine offene Drohung gegen die Ausrichterrolle spricht er nicht aus. Bleibt die Zwangsverwaltung Realität, dürfte das Thema die Vorbereitung auf 2032 noch länger begleiten, ohne dass sich am sportlichen Zeitplan vorerst etwas ändert.

Über diesen Beitrag

Von der Redaktion mit Hilfe von Algorithmen auf Grundlage der angegebenen Quellen erstellt

Quellen 2