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Luis de la Fuente bleibt bis 2032 Spaniens Nationaltrainer

Der spanische Verband verlängert mit dem Weltmeister-Coach Luis de la Fuente um sechs Jahre und plant mit ihm EM 2028, WM 2030 und EM 2032 als Nationaltrainer.

De la Fuente in Brille und Anzug, passt seine Brille mit der Hand an, vor blauem Hintergrund

Luis de la Fuente bleibt bis 2032 Trainer der spanischen Nationalmannschaft. Zu Ende ginge der Vertrag nach der Europameisterschaft 2032, wenn De la Fuente 71 Jahre alt ist.

Der Vertrag über sechs Jahre umfasst die EM 2028 und die WM 2030, die Spanien gemeinsam mit Marokko und Portugal ausrichtet. Die Einigung war laut The Independent bereits während der Weltmeisterschaft erzielt worden, nun folgte die formelle Zustimmung. Das Blatt schreibt, es handle sich um die längste Amtszeit, die je für einen spanischen Nationaltrainer vereinbart wurde, und nennt eine deutliche Gehaltserhöhung.

Verbandspräsident Rafael Louzán sagte: «Wir suchen ein Projekt, das auf Stabilität und Vertrauen beruht.» Er nannte De la Fuente den erfolgreichsten Trainer der Nationalmannschaft. Nach 14 Jahren im Verband habe er sich eine langfristige Zukunft dort verdient.

De la Fuente führte Spanien im Juli zum zweiten WM-Titel. Im Finale schlug die Mannschaft Argentinien. Zuvor hatte er 2024 die Europameisterschaft gewonnen, im Endspiel gegen England. Sein Team ist seit 38 Spielen ungeschlagen, so lang wie keine andere Nationalmannschaft zuvor. Von 50 Partien unter seiner Leitung gewann Spanien 38. Die Verluste kamen gegen Schottland und in einem Testspiel in London gegen Kolumbien.

Auf der Pressekonferenz griff De la Fuente auf die EM 2024 zurück. Damals habe man begonnen, ein Wort zu betonen, das viel Sicherheit, Vertrauen und Stärke gegeben habe: Familie. «Wir wollen, dass die spanische Nationalmannschaft eine Familie ist, und genau so fühlen wir uns», sagte er. Weiter erklärte er: «Wir geben uns mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden. Das Beste kommt noch.»

Dem Corriere dello Sport sagte er zudem: «Ich freue mich darauf, die EM 2032 zu erreichen, und weil ich sehr ehrgeizig bin, werde ich alles geben.»

Ein Teil des Kaders wird dann ein anderer sein. Marcos Llorente, Weltmeister von Atlético Madrid, war Anfang September mit 31 Jahren aus der Nationalelf zurückgetreten. Auf Lamine Yamal, den 50-fachen Torschützen des FC Barcelona, trifft das nicht zu. Der Rechtsaußen ist der Spieler, an dem sich die kommenden Turniere zunächst festmachen dürften. Sollte De la Fuente die Amtszeit ausschöpfen, müsste er den Übergang zwischen den Generationen selbst gestalten.

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