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Roma verspielt 2:0 gegen Inter: Martínez trifft doppelt

Roma führt durch Manu Koné 2:0, doch Lautaro Martínez sorgt mit zwei Toren für das 2:2. Gasperini scherzt danach: «Er trifft immer gegen mich.»

Mane Cone in weißem Hemd fasst sich an den Kopf vor den Tribünen, neben ihm ein Spieler von Rom in Rot

Inter hat die 2:0-Führung in der Partie gegen Roma noch zu einem 2:2-Remis verschwendet. Lautaro Martínez erzielte beide Treffer für Inter, wobei das erste Tor 51 Sekunden nach der Pause und das zweite elf Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit fiel. Zuvor hatte Manu Koné die AS Rom mit einem Doppelpack in Führung gebracht: Sein erstes Tor fiel in der 6. Minute, das zweite in der 37. Der VAR hob den Treffer zunächst auf, dann gab er ihn frei.

Koné hatte in zwei Jahren bei Roma zweimal getroffen und erreichte diese Marke nun an einem Nachmittag. Nahuel Molina, der seit diesem Monat bei Roma unter Vertrag steht, köpfte die Flanke unter die Latte. Bei Inter traf Alessandro Bastoni das Aluminium, ein Hackenversuch von Marcus Thuram ging knapp vorbei.

Beide Mannschaften hatten die ersten vier Saisonspiele gewonnen, diese Serie ist damit beendet. Roma und Inter gehen punktgleich in die lange Länderspielpause.

Trainer Simone Inzaghi lächelte nach dem Spiel, als er über den Platz zu Martínez ging. Auf die Frage, was er dem Argentinier gesagt habe, antwortete er: «Er trifft immer gegen mich. Ich habe ihm gesagt, er soll damit aufhören! Er macht das aber mit allen so. Er ist ein grosser Champion, alle schätzen ihn sehr, auch wenn er uns alle leiden lässt.»

Die Zahlen stützen den Scherz. Laut Gazzetta dello Sport hat Martínez 17-mal gegen Mannschaften von Gasperini gespielt, 12 Spiele gewonnen, 5 unentschieden gespielt und dabei 11 Tore erzielt. Im Olimpico stehen für ihn nun 7 Ligatore, 4 gegen Lazio und 3 gegen Roma.

Inzaghi sagte gegenüber DAZN Italia, die Partie sei auf Augenhöhe gewesen. Roma spielt in seiner zweiten Saison unter ihm noch konsequenter mit hohem Pressing und Manndeckung, was gegen den Meister über weite Strecken aufging.

Hält Roma das Tempo, beweist das Remis, dass die Mannschaft in der Spitze mitmischt. Offen bleibt, ob sie nach der Pause auch Vorsprünge über 90 Minuten hält.

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