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Celtic: Nicholson stärkt O'Neill trotz Krisenwoche den Rücken

Nach drei Niederlagen in Serie gegen Rangers und Ferencvaros stellt sich Celtic-Geschäftsführer Michael Nicholson öffentlich hinter Trainer Martin O'Neill.

Nicolson im Anzug gestikuliert und hält ein Tablet vor grauen Wänden

Celtic-Geschäftsführer Michael Nicholson hat Trainer Martin O'Neill trotz einer "schmerzhaften" Woche seine volle Unterstützung zugesichert.

Celtic verlor binnen einer Woche gleich dreimal: im Ligapokal-Viertelfinale und in der Scottish Premiership jeweils gegen Rangers sowie zum Auftakt der Europa League zu Hause gegen Ferencvaros. Zuvor war der Champions-League-Play-off gegen LASK verloren gegangen, obwohl Celtic zeitweise mit 4:0 geführt hatte.

Nach der zweiten Niederlage im Old-Firm-Duell hatte O'Neill erklärt, er wolle über seine Zukunft nachdenken und es sei womöglich Zeit, "aufzuhören". Der 74-Jährige hatte im Sommer einen Einjahresvertrag unterschrieben. Trotz der drei Pleiten in Serie führt Celtic die Tabelle weiterhin an, der Vorsprung beträgt aber nur noch zwei Punkte.

Nicholson betonte, man konzentriere sich nun auf die heimischen Wettbewerbe und die Europa League. O'Neill war im vergangenen Oktober zu Celtic zurückgekehrt, 20 Jahre nach seiner ersten Amtszeit, nachdem Brendan Rodgers zurückgetreten war.

Zugleich veröffentlichte Celtic die Jahresbilanz: ein Verlust nach Steuern von 4,8 Millionen Pfund bei liquiden Mitteln von 66,4 Millionen Pfund. Kapitän Callum McGregor, der seit Dezember 2020 im Verein steht, hatte die Mannschaft nach der 0:3-Niederlage im Ligapokal bei Rangers noch als "Ansammlung von Einzelspielern" bezeichnet und schnelle Reaktion vor dem Ferencvaros-Spiel gefordert. Diese blieb aus.

Die Anhängerschaft forderte zuletzt einen Trainerwechsel. Nicholsons öffentliches Bekenntnis dürfte diese Debatte vorerst beenden, sofern sich die Ergebnisse nach der Länderspielpause nicht weiter verschlechtern.

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