Maresca nach 5:3 gegen Sunderland: „Zu viele Tore“
Manchester City gewann den 5. Spieltag mit 5:3 gegen Sunderland und führt die Tabelle an, doch Trainer Maresca kritisiert die anfällige Abwehr seines Teams.
Manchester City hat den 5. Spieltag der Premier League mit einem 5:3 gegen Sunderland gewonnen und führt die Tabelle an. Trainer Enzo Maresca war mit dem Ergebnis nur bedingt zufrieden.
"Zu viele Gegentore! Ein 1:0 wäre mir lieber", sagte Maresca nach dem Spiel bei Sky Sports. "Ich hatte bereits ein sehr schwieriges Spiel erwartet, ich weiss, wie gut sie sind. Ohne Ball sind sie sehr aggressiv, mit Ball haben sie verschiedene Optionen. Brobbey ist dafür ein Beispiel. Aber wir haben einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen."
Alle drei Gegentore gingen auf das Konto von Brian Brobbey. Maresca sieht bei seiner Mannschaft noch Nachholbedarf in der Defensive: "Wir geben die Tore zu leicht her. Zwei der drei Gegentore waren zu einfach. Zum Glück erzielen wir selbst auch fünf, dabei hätten es noch zwei oder drei mehr sein können."
Antoine Semenyo, der zwei Treffer beisteuerte, zeigte Verständnis für die Einschätzung seines Trainers. "Er hat nicht unrecht. Er hat sich Sunderlands frühere Spiele genau angeschaut, und sie haben es bislang jedem Gegner schwer gemacht", sagte der Ghanaer. "Wir wussten, dass es ein hartes Spiel werden würde, deshalb sind wir froh über die drei Punkte."
Semenyo sieht die Tabellenführung nach fünf Runden gelassen: "Wir sind zusammen seit sieben oder acht Wochen mit dem neuen Trainer Enzo Maresca – das ist keine lange Zeit, aber es läuft bei uns gut. Wir gewinnen und werden weiter zulegen. Alle fühlen sich bestens. Kurz gesagt: Wir sind dort, wo wir sein wollen. Aber wir werden nicht selbstzufrieden oder nachlässig. Uns ist klar, dass noch viele Spiele vor uns liegen. Wir wollen weiter gewinnen. Also müssen wir einfach so weitermachen."
Der frühere Arsenal-Spieler Paul Merson hält dagegen: "Manchester City wird die Liga auf keinen Fall gewinnen. Man kann keine Spiele gewinnen, indem man nur einen Haufen Tore schiesst. Man kann so keinen Fussball spielen. Die Topteams werden dich dafür bestrafen." Sunderland sei nicht die torgefährlichste Mannschaft des Landes, habe aber drei Treffer erzielt und hätte noch mehr erzielen können, so Merson. "Manchester City traf in der Offensive, doch in der Defensive war das Chaos komplett. Früher oder später rächt sich das, besonders gegen ernsthafte Gegner." Merson erinnerte an Marescas Zeit bei Chelsea: "Ein solches Ergebnis wird ihm sicher nicht gefallen. Er mag kein Chaos. Er ist kein Trainer, dessen Element das Chaos ist."
– Nachwuchsstürmer Floyd Samba traf beim 5:0 gegen Norwich City doppelt. Ob die von Merson beschriebene Anfälligkeit in der Abwehr Bestand hat, dürfte sich in den kommenden Wochen gegen laufstärkere Gegner zeigen. Bleibt Manchester City auch dann torgefährlich und zugleich stabiler in der Defensive, entkräftet das Marescas eigene Sorgen ebenso wie Mersons Prognose.
Über diesen Beitrag
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Quellen 6
- Семеньо: «Нам нужно было выигрывать единоборства» euro-football.ru
- Мареска о 5:3 с «Сандерлендом»: «Ман Сити» нашел способ победить, но я предпочитаю счет 1:0. Надеюсь, в следующий раз мы не пропустим три» sports.ru
- Мареска – о победе над «Сандерлендом»: «Слишком много голов» euro-football.ru
- Maresca lang niet tevreden na zege City in doelpuntenfestijn: 'Win liever met 1-0' vi.nl
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