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Mourinho entgeht Anzeige nach Derby-Kritik

AESAF und CTA verzichten auf ein Verfahren gegen den Real-Trainer wegen seiner Schiedsrichter-Kritik nach der Derby-Niederlage bei Atlético Madrid.

Mourinho in schwarzem Shirt streitet mit Schiedsrichter in Gelb

Der Schiedsrichter-Verband AESAF und die Juristen des technischen Komitees (CTA) verzichten auf eine Anzeige gegen José Mourinho. Mundo Deportivo berichtet. Der Trainer von Real Madrid entgeht damit vorerst einer möglichen Sperre wegen seiner Äusserungen nach der Derby-Niederlage bei Atlético Madrid.

Mourinho hatte nach dem 1:2 vom Sonntag den Unparteiischen Miguel Ángel Ortiz Arias und den VAR-Leiter Daniel Trujillo Suárez scharf kritisiert. Er zweifelte die Qualifikation von Ortiz Arias an, da dieser mit 41 Jahren kein internationaler Schiedsrichter sei und zuvor kein Spiel dieser Bedeutung geleitet habe. Bei Trujillo Suárez verwies er zudem auf Vorfälle mit Real Madrid aus der vergangenen Saison. Wie berichtet, brachte Mourinho nach der Partie ein A4-Blatt mit und forderte Rot für Romero und Lee Kang-in.

AESAF und CTA prüften am Montag den ganzen Tag, ob sie den Fall an das Disziplinarkomitee des Verbands weiterleiten. Ein Verfahren hätte für Mourinho eine Sperre von vier Spielen sowie eine Geldstrafe zwischen 601 und 3.005,06 Euro bedeuten können. Beide Stellen entschieden sich nun gegen diesen Schritt.

Kapitän Federico Valverde fällt zudem wegen einer schweren Sprunggelenkverletzung zwei bis drei Wochen aus. Mourinho bleibt zunächst disziplinarisch unbehelligt, muss die kommenden Wochen aber auf Kapitän Valverde verzichten.

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