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De Laurentiis attackiert Spalletti: Trainer bleiben Angestellte

Napolis Präsident De Laurentiis rechnet bei einer Preisverleihung in Rom mit Ex-Coach Spalletti ab und erinnert Trainer daran, dass sie nur Angestellte seien.

Massimo De Laurentiis in dunklem Anzug und Krawatte mit roten Dreiecken winkt vor unscharfen Stadionlichtern

Der Präsident des SSC Napoli sagte bei einer Preisverleihung in Rom, Trainer vergässen gelegentlich, dass sie Angestellte blieben.

Spalletti führte Napoli 2023 zum Scudetto, bestand danach auf seinem Abschied und übernahm wenige Wochen später die italienische Nationalmannschaft. Die Trennung verlief im Streit.

„Bringt mich nicht dazu, über Spalletti zu sprechen … Trainer müssen verstehen, dass sie Mitarbeiter sind, die das aus den Spielern gebildete Orchester dirigieren sollen, aber sie bleiben einfach Angestellte“, sagte De Laurentiis. „Manchmal neigen sie dazu, das zu vergessen. Bin ich deutlich?“

Spalletti trainiert inzwischen Juventus. Am 13. September stand er dort beim Auswärtsspiel gegen Sassuolo. Sassuolo liegt nach 5 Spielen mit 7 Punkten auf Rang 10.

Die Worte lassen sich auch auf die Nachfolger beziehen: den heutigen Trainer Massimiliano Allegri, den Napoli am 14. Juli im Teatro di San Carlo vorgestellt hatte.

Zu seiner eigenen Bilanz sagte De Laurentiis: „Ich habe mich in den Fußball gestürzt und in 22 Jahren zwei Scudetti und fünf Pokale gewonnen, den Menschen die Begeisterung zurückgebracht und war in Europa die Mannschaft mit der europaweit längsten ununterbrochenen Serie. Ich habe sogar Calciopoli durchgemacht und Erfolg gehabt, ohne jemals zu betrügen, was für mich grundlegend ist.“ Außerdem sagte er: „Ich würde gern eine Mannschaft nur aus jungen Spielern haben.“

Das könnte bedeuten, dass Allegri in Neapel schon früh unter dem Eindruck steht, wer im Klub das letzte Wort hat. Ob De Laurentiis damit mehr als eine alte Rechnung mit Spalletti begleicht, wird sich an der Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer zeigen.

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