Pato-Konsortium übernimmt Northampton Town
Sports Alpha Capital hält künftig 70 Prozent an Northampton Town Ventures. Der Klub ist nach der Übernahme schuldenfrei, wie der Verein mitteilte.
Die Übernahme von Northampton Town ist abgeschlossen. Ein Konsortium um den früheren brasilianischen Nationalstürmer Alexandre Pato, der einst für AC Milan und Chelsea spielte, hält künftig 70 Prozent an der Northampton Town Ventures Limited, jener Gesellschaft, die den Mehrheitsanteil am Klub der League Two besitzt.
Der unabhängige englische Fußballregulator IFR und die EFL hatten dem Deal von Sports Alpha Capital (SAC) bereits Anfang des Monats zugestimmt. Die bisherigen Eigentümer David Bower, Nigel Le Quesne und Kelvin Thomas behalten gemeinsam die restlichen 30 Prozent.
Northampton hatte im April 2026 einen Vorsteuerverlust von knapp 3 Millionen Pfund gemeldet. Mit dem Eigentümerwechsel sei der Klub nun schuldenfrei, teilte der Verein mit.
Die SAC-Gründungspartner Joao Xavier und Tim Chamberlain äußerten sich in einer gemeinsamen Erklärung: „Wir sind ausgesprochen stolz, Hüter eines Klubs mit einer so reichen Geschichte, einer leidenschaftlichen Anhängerschaft und einer wichtigen Stellung in seiner Gemeinde zu werden.“ Weiter hieß es: „Wir haben ehrgeizige Pläne für Northampton Town, aber Ehrgeiz muss mit Nachhaltigkeit einhergehen und mit einem Verständnis dafür, was der Klub den Menschen in Northampton und Northamptonshire bedeutet.“
Xavier und Chamberlain kündigten an, künftig eng mit dem Community Trust, den Fans, den Angestellten und weiteren Partnern zusammenzuarbeiten, und sprachen von einem „langfristigen Engagement“ für den Klub. Weitere Details zu ihren Plänen sollen folgen.
Im Kader der Cobblers steht seit Juli 2026 der 20-jährige Stürmer Mattie Warhurst, bislang zwei Tore in dieser Saison. Für welche sportlichen Vorhaben die neuen Eigentümer stehen, dürfte sich an solchen Personalien in den kommenden Monaten ablesen lassen.
Ob die angekündigte Investition Northampton in der League Two sportlich voranbringt, bleibt offen. Zunächst ändert die Übernahme vor allem die wirtschaftliche Lage des Klubs: schuldenfrei, mit neuer Kapitalbasis und einem prominenten Namen im Hintergrund.
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