Romeo Iamandi Sporthalle
Buzău, Rumänien
Die Halle in Buzău ist ein Bauwerk aus den frühen Achtzigerjahren, das den Vergleich mit modernen Arenen nicht scheuen muss, weil es einen anderen Zweck erfüllt. Hier wird nicht nur gespielt, sondern auch das Publikum nah an das Geschehen gelassen.
Die eigentliche Besonderheit liegt im Bodenbelag. Nicht jeder Sportplatz bietet kanadische Eichenholzdielen, die mit vier Lackschichten versiegelt sind. Dazwischen liegt Naturkautschuk und Sperrholz, was den Spielern einen stabilen Untergrund bietet, der bei jedem Sprung Federung zeigt. Dieser Belag wurde 2018 neu verlegt, nachdem die Halle zuvor bereits eine umfassende Sanierung durchlaufen hatte, bei der die Fassade gedämmt und die Fenster erneuert wurden. Wer heute auf dem Parkett steht, läuft auf einer modernen Oberfläche, auch wenn die Struktur der Zeit trotzt.
Die Kapazität von rund 1.800 Plätzen ist keine Zahl, die man einfach so herausschreibt. Sie bedeutet, dass jeder Zuschauer den Schweiß des Spielers sehen kann. Doch die Halle ist nicht nur für den Ballspielverkehr gedacht. Dann ergeht ein Ruf nach einem anderen Genre, doch die Akustik bleibt dieselbe.