Stade Bonal
Montbéliard, Frankreich
Früher: Stade de la Forge
Die Stade Bonal steht auf Grund und Boden, den die Peugeot-Werke bereitstellten. Der Name verweist noch immer auf die Schmieden, die einst in der Nähe lagen. 1945 erhielt die Anlage ihren heutigen Namen, nachdem Auguste Bonal, der Sportdirektor des Vereins, im Krieg gefallen war. Die Architektur des Stadions ist die eines modernen Umbaus; die alte Leichtathletikbahn wurde entfernt, der Blick auf das Spielfeld ist nun ungestört.
Auffällig ist die Konstruktion des Daches, das aus Fichtenholz gefertigt wurde. An den Tribünen sind die blauen Sitze zu erkennen, die die Farbe des Vereins widerspiegeln. Die Flutlichtmasten stehen hoch über dem Spielfeld, sie wurden 2024 auf LED-Technik umgerüstet. Die Rasenfläche selbst ist eine Mischung aus Natur Gras und synthetischen Fasern, eine Anlage, die für ihre Qualität bekannt ist.
Die Stimmung in der Arena wird durch die Nähe der Zuschauer zu den Rändern geprägt. Der Weg von der Fabrikhalle zur Sportstätte ist kurz, die Verbindung zwischen der Industrie der Region und dem Fußball ist spürbar. Bei Spielen der Nationalmannschaft oder bei Konzerten in den Sommermonaten füllt sich der Platz, doch im Alltagsbetrieb bleibt die Stade Bonal eine Arena, die den Fußballern und den Anhängern den Raum nicht nimmt.