Strahlen Guardians 0 0 Südafrika Australien 97/5 0 Meghalaya Manipur 380 173/2 Nagaland Mizoram 50/1 581/9d Assam Tripura 334 …143/5 Baroda Bihar 416 …4/0 Spiele →
Stadion

Stade Pierre Mauroy

Villeneuve-d'Ascq, Frankreich

Früher: Grand Stade Lille Métropole

Das Stade Pierre Mauroy in Villeneuve-d'Ascq ist weniger ein Ort zum Fußballspielen als eine Maschine, die sich je nach Bedarf neu formt. Sein eigentlicher Unterschied zu den anderen Stadien der Stadt liegt in der Mechanik unter dem Rasen. Die gesamte Spielwiese lässt sich hydraulisch anheben und verschieben. Wenn das geschieht, wird aus dem Fußballfeld eine Halle für Basketball oder Handball.

Die Konstruktion erfordert einen Aufwand, der weit über das übliche Maß hinausgeht. Der Boden musste mit Millionen Euro gegen Erdbeben gesichert werden, weil ein Gesetz es vorsah, auch wenn die Gefahr lokal gering ist. Es ist ein weiterer Hinweis darauf, dass dieser Ort für verschiedene Zwecke gebaut wurde. Er war nie nur für das Spiel auf dem grünen Rasen gedacht. Wenn die Halle im Modus für Indoor-Sportarten betrieben wird, sinkt die Kapazität deutlich, doch für Konzerte mit einer Bühne in der Mitte reicht sie wieder aus. Die Grenze zwischen Sport und Unterhaltung ist hier fließend.

Die Geschichte des Ortes beginnt mit einem Spitznamen, der die Form beschreibt: eine „Show-Box“. Der Name wurde später geändert, als der Mann, der den Bau vorangetrieben hatte, verstarb. Die Tribünen sind Teil einer modernen Struktur, die sich dem Wetter und der Veranstaltung anpasst. Während der Europameisterschaft 2016 war der Platz so schlecht, dass er dreimal innerhalb eines Monats ersetzt werden musste. In solchen Spielen zählt die Qualität des Bodens mehr als die Theorie. Heute steht der Rasen fest, und die Maschine wartet auf den nächsten Wechsel des Modus.