Uni-Halle (Wuppertal) / Mitsubishi Electric Halle
Wuppertal, Deutschland
Früher: Mitsubishi Electric Halle
Die Uni-Halle in Wuppertal steht seit 1987 im Stadtteil Elberfeld, genauer im Quartier Grifflenberg. Man findet sie an der Albert-Einstein-Straße 20. Vor der Eröffnung dauerte der Bau drei Jahre, am 11. November öffnete die Halle dann ihre Pforten. Sie ist die zweitgrößte multifunktionale Veranstaltungshalle in der Region Bergisches Land.
Eigentümer ist die Universität, die Anlage liegt nur wenige hundert Meter vom Campus entfernt. Die offizielle Kapazität von 4.100 Plätzen wird durch mehrere Quellen bestätigt, höhere Angaben von 4.300 sind falsch. Für bestimmte Disziplinen wie Handball gibt es kleinere Konfigurationen, doch 4.100 bleibt der Standardwert.
Im Jahr 2013 erfolgte eine umfangreiche Sanierung. Das Dach wurde erneuert, die Lüftung modernisiert und die Brandschutzauflagen angepasst. Die Kosten beliefen sich auf etwa 14 Millionen Euro, die Sitzplatzkapazität änderte sich dabei nicht. Seit jeher dient die Halle als Heimspielstätte des Bergischer HC aus der Handball-Bundesliga. Bis zur Saison 2004/05 gastierte hier zudem die Basketballmannschaft Union Baskets Schwelm.
Über die Jahre hinweg fanden sich hier auch andere Sportarten wieder. Die Rollhockey-Europameisterschaft 2010 wurde hier ausgetragen, Spanien gewann den Titel. Auch Musikgeschichte schrieb die Halle: Am 17. Dezember 1994 gab es dort das letzte Konzert der Band Bläck Fööss. Der Sportboden bietet Platz für diverse Veranstaltungen, Details zur Oberfläche oder Heizung sind nicht dokumentiert.