Im Achtelfinale der International Premier League Cup setzte sich Aston Villa U21 mit 5:1 gegen Real Sociedad B durch. Das Ergebnis überraschte, denn der Gast behielt mit 53 Prozent mehr Ballbesitz und absolvierte 127 Angriffe gegenüber 84 der Hausherren. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wer die entscheidenden Momente nutzte.
Die ersten Minuten brachten bereits zwei Tore. In der zweiten Minute traf O. Telletxea für Sociedad, ehe M. Meade in der achten Minute ausglich. Und dann folgte in der 38. Minute ein Eigentor durch I. Ropero, das den Spielverlauf veränderte. Die Gäste verloren den Faden, obwohl sie weiter den Ball hielten.
Ab der zweiten Halbzeit übernahm Villa die Initiative. J. Blake erzielte in der 69. Minute sein erstes Tor, in der 72. Minute folgte der Treffer zum 4:1. Ein Elfmeter, den J. McGrath in der 49. Minute verschossen hatte, blieb ein isolierter Moment — er veränderte nichts am Spielstand.
In der 83. Minute brach die Partie fast zusammen. L. Uranga erhielt die rote Karte, und Blake verwandelte den folgenden Elfmeter zum 5:1. Nebenbei sei erwähnt: Sociedad hatte während des gesamten Spiels keine Gelbe Karte gesehen, Villa eine. Ein Fehler entschied.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. 127 Angriffe der Gäste, sechs Eckbälle, doch nur ein Tor. Villa benötigte nur 84 Angriffe und einen Eckball, um fünf Treffer zu erzielen. Die Szene ging in die Überprüfung — wer konvertierte besser?
Das Ergebnis hat Gewicht in der Gruppe. Villa beendete eine Serie von zwei Niederlagen in Folge und gewann nach der 2:1-Niederlage gegen Brighton U21 am 21. August nun wieder. Sociedad hingegen verlor nach dem 3:1 gegen Andorra und dem 1:1 gegen Teneriffa.
Wir hatten den Sieg der Gäste prognostiziert, mit 88 Prozent Sicherheit. Der Kapitän zog die Mannschaft mit — und das war nicht Sociedad. Die Prognose traf nicht ein, denn Villa hielt einen kühlen Kopf, wenn es darauf ankam.