Eintracht Frankfurt hat in der Bundesliga der Frauen am Sonntag im Stadion am Brentanobad mit 4:2 gegen Hoffenheim gewonnen. Die Partie war von Anfang an geprägt von unterschiedlichen Intensitäten, und interessant wird es, wenn man die roten und gelben Karten betrachtet. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeberinnen den ersten Treffer bereits nach zwei Minuten erzielten.
Nina Luhrssen brachte Eintracht in Führung, und dann kam die erste Karte. Rebecka Blomqvist erhielt eine gelbe Karte, und zehn Minuten später sah Svenja Vohringer von Hoffenheim die Rote. Das veränderte die Dynamik des Spiels spürbar, und die Gäste konnten sich nicht mehr auf ihre gewohnte Struktur verlassen.
Chiara Hahn glich für Hoffenheim aus, und Svenja Fölmli legte nach. Doch interessant wird es, wenn man die Substitutionen betrachtet. Nach sechzig Minuten wurden sowohl Fölmli als auch Hahn für Hoffenheim ausgewechselt, und dann kam der nächste Schritt. Laura Freigang und danique tolhoek stellten die Führung wieder her.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Eintracht hatte fünfzig einen Prozent Ballbesitz und zwölf Schüsse aufs Tor, während Hoffenheim nur zwei auf Ziel brachte. Der Hoffenheimer Torwart machte acht Paraden, was bedeutet, dass die wenigen Chancen genutzt wurden. Nebenbei: Eintracht hatte siebzehn Schüsse insgesamt, Hoffenheim sieben.
Am Ende stand der 4:2-Sieg, und das bedeutet für die Tabelle. Eintracht bleibt auf dem dritten Platz mit zehn Punkten nach vier Spielen. Hoffenheim liegt auf dem zwölften Platz und hat null Punkte nach vier Niederlagen. Ereleta Memeti schoss den letzten Treffer in der achten Minute, und dann war das Spiel vorbei.
Die Gastgeberinnen zeigten, dass sie jederzeit einen Gang zulegen können, wenn sie die Kontrolle übernehmen. Die hohe Abwehrkette von Hoffenheim wurde ausgehebelt, und die Gäste gerieten in Zugzwang. Es war kein Spektakel, aber ein Spiel, das die aktuelle Form beider Teams widerspiegelte.