Am 17. September 2026 traf Nordkorea U20 auf Japan U20 im Achtelfinal des Frauen-Weltmeisterschafts-Turniers. Die Nordkoreanerinnen gewannen 2:0 und zogen in die Viertelfinalrunde ein. Interessant wird es beim Blick auf die Vorkämpfer: Vor einem Monat hatte Japan dieses Duo noch 1:0 besiegt.
Die erste Hälfte blieb ereignisarm, und dann änderte sich das Bild nach der Pause. In der 65. Minute erzielte A. Furuta ein Eigentor – der erste Treffer für Nordkorea. Die japanische Abwehr wirkte in dieser Phase unruhig, nebenbei wechselte Trainerin K. Nakamura in der 68. Minute eine Spielerin, um das Defensivverhalten zu stabilisieren.
Neun Minuten später stellte Choe Yon-A die Entscheidung klar. Nordkorea nutzte den Raum hinter der japanischen Abwehr, und dann zog die japanische Mannschaft drei Spielerinnen in der 86. Minute nach – N. Tago, M. Sano und N. Fukushima. Es war ein Versuch, noch etwas zu bewegen, doch das Spiel war bereits entschieden.
Die Statistik bestätigt den Verlauf: Nordkorea führte die Gruppe mit 9 Punkten an, Japan lag mit 5 Punkten auf Platz 2. Interessant wird es daran, dass Japan in den beiden vorangegangenen Gruppenspielen jeweils Unentschieden gespielt hatte – gegen Italien 1:1 und gegen die USA 2:2.
Für Nordkorea bedeutet der Sieg die dritte Niederlage innerhalb von fünf Monaten zu verbuchen. Am 18. April 2026 unterlagen sie Japan noch 0:1, und dann folgte die Serie: 2:0 gegen Portugal, 4:0 gegen Costa Rica, 3:0 gegen Kolumbien. Das Eigentor von Furuta und der Treffer von Choe Yon-A beendeten nicht nur die Negativserie, sondern sicherten auch den Einzug ins Viertelfinale.