2:2 in der Frauenliga – Beiglbock rettet Punkt für Rapid
Südburgenland und Rapid trennten sich am Samstagmittag in der dritten Runde der Frauenliga mit 2:2. Beide Vereine stehen in den unteren Tabellenregionen, und das Remis ändert daran nichts. Interessant wird es, wie schnell die Teams von diesem Ergebnis lernen. Die Gastgeber hatten mit zwei Punkten aus fünf Spielen die schlechteste Bilanz, Rapid kam auf drei Punkte aus vier Partien.
Die erste Hälfte endete ausgeglichen. In der 32. Minute brachte Csejtei die Gäste in Führung. Zehn Minuten später glich Zoger aus, und es stand 1:1 zur Halbzeit. Nebenbei fiel auf, dass Südburgenland in der 3. Minute erstmals wechselte — eine frühe Reaktion, die aber wenig über den Spielverlauf aussagte.
Die zweite Hälfte begann mit mehr Druck von Rapid. Rammel erzielte in der 52. Minute das 1:2 für die Gäste. Bereits eine Minute später sah sie die gelbe Karte, und in der 56. Minute folgte dieselbe Verwarnung für Zoger. «Und dann» kamen die Substitutionen: Zimmermann und Maurer für Rapid, Brandl für Südburgenland — alle in der zweiten Halbzeit, keine Überraschung bei einem Spiel, das keine klare Richtung nahm.
Was dann kam, bestimmte das Spiel vollständig. Beiglbock traf in der 90+7. Minute zum 2:2. «Der Platz war schwer», wie man sagt, und solche Momente entscheiden oft mehr als die Statistik. Rapid hatte zuvor drei Punkte aus vier Spielen, Südburgenland zwei aus fünf — beide Teams kamen nie wirklich in die Zweikämpfe, aber das Remis ist für beide ein wichtiger Punkt auf dem Weg nach oben.
Die Tabelle bleibt unverändert. Südburgenland liegt weiter auf Platz 10, Rapid auf Platz 9. Kein Sieg, aber auch keine Niederlage — und das ist in dieser Phase der Saison manchmal mehr wert als ein torreiches Spiel. «Seit acht Spielen ungeschlagen» steht bei keinem der beiden Teams, aber beide vermieden den dritten Schritt nach unten.