Rumänischer Pokal (Rumänien) 2025/26
Liga
Rumänien
2025
Beendet
Saison in Zahlen
Vereine
Alle TeamsÜber den Wettbewerb
Der Rumänische Pokal im Handball ist der wichtigste nationale Wettbewerbswettbewerb dieses Sports in Rumänien. Er wird vom Rumänischen Handballverband (FRH) ausgerichtet und gilt als die zweitrangigste Trophäe nach der Meisterschaft. Die Austragung erfolgt im K.-o.-System, das vom Achtelfinale bis zum Endspiel reicht. Dabei nehmen oft auch Mannschaften aus der zweithöchsten Spielklasse an den frühen Runden teil, während die Erstligisten später einsteigen. Das Finale findet traditionell an einem Wochenende in einer sogenannten „Final Four“-Konferenz statt, bei der die Halbfinals und das Endspiel als einzelne Partien ausgetragen werden.
Die Geschichte des Turniers reicht bis ins Jahr 1977 zurück, wobei die erste Ausgabe in der Saison 1977–78 stattf. Im Herrenbereich hat der Verein CS Dinamo Bukarest den Wettbewerb am häufigsten gewonnen. Der Verein hält zehn Titel, gefolgt von CSA Steaua Bukarest mit neun Siegen. Bei den Frauen dominiert SCM Râmnicu Vâlcea den Wettbewerb. Die Mannschaft, die früher als CS Oltchim bekannt war, hat nach Schätzungen etwa vierzehn oder fünfzehn Titel errungen. CSM Bukarest folgt mit acht Siegen.
Ein besonderes Merkmal des Pokals ist, dass der Sieger nicht automatisch für europäische Wettbewerbe qualifiziert wird. Die Plätze für internationale Turniere werden über die Ligatabellen vergeben. Dafür spielt der Pokalsieger gegen den Meister der Liga um den rumänischen Supercup. Dieser Wettbewerb ist also klar von der Meisterschaft und dem Supercup abgegrenzt. Er bietet vor allem den kleineren Vereinen eine Chance, sich gegen die großen Klubs zu behaupten. Die Struktur des Wettbewerbs sorgt für spannende Begegnungen, da die Setzungen nicht immer den Rang der Teams in der Liga widerspiegeln.
Saisons
- 2025
- 2024
- 2023
- 2022