Am Donnerstagabend, den 25. September 2026, trafen Sens und Besançon in der ProLeague aufeinander. Das Spiel endete mit 38:31 für die Gastgeber. Interessant wird es, dass beide Teams vor dem Match punktgleich waren — drei Spiele, ein Sieg, zwei Unentschieden, null Niederlagen, zwei Zähler. Und dann entschied sich die Waage.
Die Tabelle sah bis dahin fast identisch aus. Sens rangierte auf Platz 9, Besançon auf Platz 11, doch die Differenz lag bei null Punkten. Nebenbei fällt auf: keine der beiden Mannschaften hatte bisher verloren. Das Spiel war also mehr als nur ein zusätzlicher Punkt — es ging um die Reihenfolge in einer Tabelle voller Unentschieden.
Wir hatten Sens mit fünfundfünfzig Sieben-Prozent Wahrscheinlichkeit gesetzt. Der Tipp ging auf. Und dann zeigte sich, warum die Einschätzung nicht ganz abwegig war: Sens dominierte die Begegnung klar, während Besançon nur noch zu zehnt stand, wenn man so will — nicht an Spielern, aber an Momentum.
Die letzten Spiele der Gastgeber waren gemischt. Gegen Курнон-д'Овернь gab es 26:32, gegen Пю Бийер 28:31 — beides Niederlagen. Davor stand 27:26 gegen Масси Эсонн als Sieg zu Buche. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass Sens in der Vorrunde gegen Иври mit 33:37 verlor, aber dazwischen auch Siege holte. Die Form war nicht linear.
Besançon hatte ähnliche Schwankungen. Gegen Пю Бийer verlor man 34:36, gegen Валь-д'Уаз gewann man 31:23. Dazwischen 28:32 gegen ЮС Кретей — eine Niederlage. Und dann kam der Tag, an dem die Balance kippte. Die Gäste konnten nicht mehr den Anschluss halten.
Das Endergebnis von 38:31 bedeutet für Sens: ein dritter Punkt, die Tabelle rückt näher an die Spitze. Für Besançon: der erste Verlust nach drei Spielen ohne Niederlage, die Differenz zwischen Platz 11 und den anderen rückt sichtbar. Nebenbei ist der Torunterschied von sieben Treffern mehr als ein Zufall.