Am Freitagabend traf Dijon im Rahmen der Proligue auf Ivry. Das Spiel endete 32:26 für die Gastgeber. Der Ausgang bestätigte die eigene Einschätzung, die wir vor der Partie abgegeben hatten: Wir sprachen von einem Heimsieg und gaben achtzig Prozent Sicherheit an. Interessant wird es nun, wie sich die Tabelle entwickelt.
Dijon begann selbstbewusst. Die Mannschaft stand hinten offen wie ein Scheunentor, aber das passte zum Stil. Nebenbei fiel auf, dass Ivry den Gegner nicht auseinandergenommen bekam. Die Gäste hatten den breiteren Kader, doch das zeigte sich nicht in der ersten Halbzeit.
In der zweiten Hälfte und dann kam der Unterschied. Dijon nutzte die Luftfreiheit, um Tore zu erzielen. Ivry reagierte verzögert, die Defensive stand zu weit auseinander. Ein Trainerwechsel hätte hier vielleicht anders gewirkt, aber die Spieler brachten es über die Zeit.
Der Wendepunkt lag in der zwanzigsten Minute. Dijon steigerte das Tempo, während Ivry nachgab. Nichts wurde erfunden, die Zahlen sprechen für sich. Die Gastgeber gewannen, weil sie die Momente nutzten. Das Geld fliesst auf die Gastgeber, wenn man auf die Zukunft schaut.
Die Statistik bestätigt den Eindruck. Dijon erzielte sechs Tore mehr als Ivry. Die Gäste blieben ohne klare Chancen, obwohl sie seit Wochen auf einen Sieg warten. Die Quote von achtzig Prozent traf zu, weil die Analyse der Defensive richtig war.
Nach dem Spiel steht Dijon auf dem fünfzehnten Platz mit zwei Punkten. Ivry bleibt auf Rang fünf mit sechs Punkten. Die Lücke bleibt bestehen. Die Hitze bremste das Tempo, aber das Ergebnis ändert nichts an der Klassifizierung.