Am Freitagabend, den 2. Oktober 2026, traf Dijon in der ProLigue auf Créteil. Das Spiel endete 30:28 für die Gastgeber. Die Heimelf zog den kürzeren, aber nicht den verloreneren Weg.
Die Tore fielen in beiden Halbzeiten. Nebenbei fiel auf, dass beide Seiten kaum Spielzeit ohne Treffer verbrachten. Dijon baute sich einen Vorsprung auf, den Créteil später einholte. Dann kam die entscheidende Phase, und die Hausherren blieben ruhig.
Wir hatten zuvor eine Heimwertung abgegeben. 73 Prozent Sicherheit lag in unserer Prognose für Dijon. Und dann passte es. Nicht weil die Gegner schwächer wurden, sondern weil die Gastgeber ihre Struktur hielten, wenn es eng wurde.
Créteil blieb ungeschlagen nach vier Spielen. Interessant wird es, wenn die Serie anhält. Vier Siege, null Niederlagen, acht Punkte – das ist solide. Doch ein einzelner Verlust ändert nichts an der Tabelle, solange die Punktezahl stimmt.
Créteil steht auf Rang drei, Dijon auf Rang sechs. Vier Spiele, vier Punkte für die Hausherren, acht für die Gäste. Der Abstand bleibt, aber die Nähe im Spiel zeigt, dass nichts entschieden ist.
Was bleibt, ist die Erkenntnis: In solchen Begegnungen zählt weniger die Position als die Minute, in der man steht.