Am Samstagabend traf Berjosowitschi auf Witebsk in der Extraliga. Das Spiel endete 3:5 zugunsten der Gäste. Und dann wurde klar, warum die Prognose auf den Auswärtssieg 59 Prozent Vertrauen setzte. Die Gäste kamen aus einer Phase mit wechselhaften Ergebnissen und zeigten nun Stabilität.
Berjosowitschi ging in der Vorbereitung auf dieses Duell mit einer Serie aus drei Siegen. Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften am 9. Oktober ging 4:2 für die Gastgeber aus. Nebenbei lässt sich festhalten: Der Kontrahent hatte in den Spielen davor bereits gegen Soligorsk und Junitj Minsk gewonnen. Die Stimmung war also positiv, bevor Witebsk die zweite Begegnung aufzog.
Witebsk hingegen war in den vorangegangenen Partien uneinheitlich. Nach dem 2:4 gegen Berjosowitschi folgten Niederlagen gegen Slawutsch und ein Sieg gegen Mogiljow. Interessant wird es ab der zweiten Halbzeit: Die Gäste fanden den Rhythmus, den sie im ersten Drittel noch nicht hatten. Drei Tore in Folge brachten die Führung, die sie bis zum Ende hielten.
Die Statistiken bestätigen den Verlauf. Witebsk kontrollierte den Spielverlauf nach dem 1:1, während Berjosowitschi zwar Chancen hatte, diese aber nicht umsetzte. Die Tordifferenz von zwei Toren spiegelt wider, dass die Gastgeber in entscheidenden Momenten zu ungenau waren.
In der Tabelle bleibt die Lage unverändert. Berjosowitschi liegt auf dem 9. Platz mit elf Spielen, fünf Siegen und sechs Niederlagen. Witebsk ist auf Rang 8 mit sechs Siegen und fünf Niederlagen notiert. Beide Mannschaften haben null Punkte, da die Tabelle nach Siegen und Niederlagen gewichtet.
Was das Ergebnis bedeutet: Witebsk beendet eine Serie aus zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen. Für Berjosowitschi bleibt es eine weitere Niederlage nach dem schnellen Start in die Rückrunde. Die Tabelle zeigt, dass beide Teams noch Spielraum nach oben haben.