In der Extraliga gab es am Freitagabend klare Verhältnisse. Brest empfing Zhlobin und verlor mit 1:4. Wir hatten uns auf die Gastgeber eingelassen, 46 Prozent Vertrauen. Das war nicht die richtige Wahl. «Und dann», wenn man so etwas liest, denkt man erst an Glück. Heute war es kein Glück.
Die Tabelle verrät wenig über die heutige Situation. Beide Teams stehen oben. Brest auf Rang 5, Zhlobin auf Rang 3. Zehn Spiele sind gespielt worden. Acht Siege, zwei Niederlagen. «Nebenbei» bemerkt: Die Punktezahl ist bei beiden gleich, auch wenn die Position anders ist. Das Spiel hat daran nichts verändert.
Wer die letzten Tage betrachtet, sieht zwei starke Teams. Die Gastgeber haben gegen Molodechno gewonnen, zweimal hintereinander. Drei zu zwei, zwei zu eins. «Interessant wird es», wenn man dann den Gegner sieht. Zhlobin hat gegen Yunost Minsk dominiert, vier zu eins, vier zu eins. Man hätte meinen können, dass hier zwei Läufer aufeinandertreffen.
Doch am Sonntagabend war die Rechnung anders. Zhlobin hat sich nicht täuschen lassen. Sie kamen ins Spiel, sie blieben dort. Die Gastgeber verloren den Faden. Es war kein dramatisches Spiel mit vielen Abwechslungen, eher eine klare Ansage. Der Unterschied zwischen den Mannschaften war in diesen Minuten spürbar.
Jetzt steht Zhlobin da und hat die Führung gefestigt. Brest muss zurück ins Training. Der Abstand von drei Toren zeigt, wer heute besser war. Die Gäste fahren zufrieden nach Hause.