Am Sonntagabend trafen die Calgary Flames auf die Anaheim Ducks in der NHL. Das Spiel endete 2:4 für die Gäste. Dass es genau so lief, war die Prognose, die wir am Tag zuvor abgaben – mit 46 Prozent Sicherheit. Der Vorhersagewert war nicht hoch, aber die Richtung war klar.
Die Flames hatten vier Spiele absolviert und standen auf dem 16. Platz mit null Punkten. Die Ducks waren nach vier Begegnungen an fünfter Stelle, ebenfalls ohne Punkte. Die Tabelle sagt also nichts aus, aber die Reihenfolge war gesetzt. Calgary spielte zu Hause, Anaheim reiste nicht als Statist an.
Die Gastgeber verloren völlig den Faden, das sah man schon in den Vortagen. Drei Tage zuvor unterlagen sie den Colorado Avalanche mit 3:7, davor fünfmal sechs gegen Seattle. Die Ducks hingegen hatten am Vortag die Winnipeg Jets mit 5:1 bezwungen. Der Kontrast war deutlich.
Interessant wird es, wenn man die Tordifferenz betrachtet. Vier Tore mehr als Calgary in derselben Anzahl von Spielen. Das ist kein Zufall, das ist eine Entwicklung. Die Ducks haben die Partie im Alleingang entschieden, nicht durch Glück, sondern durch Konstanz.
Die Vorhersage traf ins Schwarze. Wir hatten die Gäste genannt, und sie haben geliefert. Nicht spektakulär, aber effektiv. Ein Derby mit eigener Rechnung, oder besser: ein Spiel mit einer Rechnung, die nur für einen Sinn ergab.
Calgary bleibt auf dem 16. Platz, Anaheim am 5. Der Abstand zwischen den Teams wächst. Vier Spiele, kein Punkt für die einen, drei Siege für die anderen. Das ist kein Vergleich, das ist eine Tatsache.