Am Freitagabend in Kinshasa endete das Duell zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Mali mit einer deutlichen 74:101-Niederlage für die Gastgeber. Im Rahmen der Weltmeisterschaft zeigte sich schnell, wer die Partie kontrollieren wollte. Die Gäste aus Westafrika nutzten jede Gelegenheit, um den Vorsprung zu vergrössern.
Interessant wird es bei der Wurfquote. Die Gäste trafen 36 von 70 Versuchen, während die Gastgeber nur 26 Würfe verwandelten. Nebenbei fiel die Anzahl der Ballverluste auf: Der Kongo leistete sich 24 Fehler, Mali nur elf. Das ist der Unterschied, der in diesem Turnier zählt. Und dann kamen die Defensivaktionen dazu.
Die Statistik der Defensivaktionen belegt den Vorsprung der Malier. Mit 16 Balleroberungen durchbrachen sie den Spielaufbau der Kontrahenten vielfach. Personal Fouls waren mit 22 gegenüber 18 ebenfalls ein Problem für die Gastgeber.
Blockaktionen gab es auf beiden Seiten je drei. Die Kontrahenten kamen auf vier Diebstähle. Abpraller waren mit 42 gegenüber 37 ein weiterer Faktor. Offensive Abpraller zählten 17 für den Kongo, sechs für Mali. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man die Zahlen betrachtet.
Der Sieg beendet eine Serie von Niederlagen für Mali, die am 24. August gegen Angola verloren hatte. DRC verlor bereits das letzte Spiel gegen Angola mit 68:100 und steht nun vor einer Hürde. DRC muss sich nun neu orientieren, nachdem drei Niederlagen in Folge folgten.