Am Sonntagabend trafen Düsseldorf und Dresdner Eisbären in der DEL2 aufeinander. Die Gastgeber gewannen deutlich mit 6:1 und blieben damit ungeschlagen. Interessant wird es, wenn man bedenkt, was beide Teams zuvor erreicht hatten.
Düsseldorf startete konsequent. Und dann folgte die Bestätigung: nach sieben Spielen steht der Verein an der Tabellenspitze, sieben Siege in Folge. Dresdner kam nicht mit der Intensität mit, die nötig gewesen wäre. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste in den letzten Spielen zwar punkten konnten, aber gegen die Top-Mannschaften nicht mithielten.
Dresdner Eisbären hatten zuvor gegen Mittelmannschaften gute Resultate eingefahren. Vier Siege in sieben Spielen sprachen für Stabilität. Doch gegen die Tabellenführer reichte die Leistung nicht. Der Unterschied zeigte sich in der Umsetzung, nicht in der Absicht.
Wir hatten einen Sieg für die Gäste prognostiziert. Interessant wird es eigentlich immer dann, wenn die Vorhersage danebenliegt. Die Gewissheit von 71 Prozent half nicht, als Düsseldorf die Partie übernahm. Es gab keine Ausrede, nur ein Ergebnis, das die Hierarchie bestätigte.
Die letzten Spiele der Gastgeber sprechen Bände: 4:3 gegen Lausitzer Füchse, 5:1 gegen Weiden, 3:1 gegen Starbulls Rosenheim. Und dann kam dieser Abend, der zeigte, dass Düsseldorf nicht nur gewinnt, sondern auch beherrscht. Dresdner zeigte gegen unterklassigere Gegner Stärke, gegen die Nummer 1 scheiterte es.
Das Endresultat von 6:1 bedeutet für Düsseldorf: unangefochten an der Spitze. Für Dresdner: ein weiterer Punktverlust, der die Position im Mittelfeld bestätigt. Nebenbei bleibt die Frage, ob die Gäste gegen die Spitzenteams mehr leisten können als bisher.