Am Sonntagabend schlug Weiden Ravensburg mit 4:3 in der DEL2. Die Gastgeber hatten zuvor sieben Spiele bestritten und standen mit null Punkten auf dem dreizehnten Platz. Ravensburg war nach sieben Partien Siebter, ebenfalls mit null Punkten. Das Spiel endete mit einem knappen Sieg für die Heimmannschaft.
Wir hatten den Auswärtserfolg prognostiziert, mit fünfundfünfzig Prozent Sicherheit. Der Matchverlauf zeigte uns, dass das nicht aufging. Ravensburg kam ins Spiel, aber Weiden blieb im Duell stabil. Die Gäste parierten nicht alles, was kam.
Die letzten Spiele der Gastgeber waren kaum einladend: fünf Gegentore gegen Dresden, fünf gegen Düsseldorf, drei gegen Regensburg. Dazwischen ein Sieg in Krimmitschau und eine Niederlage in Bietigheim. Ravensburg sah anders aus: zwei Treffer gegen Freiburg, sechs gegen Memmingen, vier gegen Bad Nauheim. Der Abstieg in der Formkurve war nicht zu übersehen, aber heute reichte das nicht.
Was den Sieg entschied, war die Konzentration in den entscheidenden Momenten. Ravensburg schoss mehr Tore als erwartet, aber Weiden nutzte seine Chancen. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz, das könnte man so formulieren. Nebenbei: die Quote war gestiegen, bevor das Spiel begann.
Interessant wird es, wenn man die Tabelle betrachtet. Beide Mannschaften haben null Punkte nach sieben Spielen. Das bedeutet: die Saison hat gerade erst begonnen. Ein Platzgewinn oder -verlust ist hier nicht messbar. Was zählt, ist der Moment. Und in diesem Moment war Weiden besser.