Dinamo Zagreb und Viking beendeten das Play-off-Spiel um die Champions League am Montagabend unentschieden. Die Partie auf dem Maksimir-Stadion endete 2:2. «Nebenbei» erwähnt: wir hatten einen Sieg für die Kroaten prognostiziert, 56 Prozent Sicherheit. Der Matchverlauf hat diese Zahl nicht bestätigt.
Die ersten Tore kamen schnell. In der sechsten Minute traf D. Beljo, zehn Minuten später folgte M. Lisica. Viking reagierte in der 26. Minute durch P. Christiansen, ehe Z. Tripic in der 39. Minute den Ausgleich herstellte. «Und dann» wurde es stiller im Spiel, die Tempoabstimmung veränderte sich. Vier Treffer in der ersten Halbzeit, keine weiteren nach der Pause.
Wechsel kamen gehäuft in der zweiten Hälfte. Im 58. und 60. Spielminute passten beide Trainer ihre Aufstellung, dann folgten in der 68. und 72. Minute weitere Anpassungen. Am Ende ersetzten Orsic und Valincic in der 84. Minute, Tripic und Christiansen gingen in der 87. Minute vom Platz. Gelbe Karten für J. Bell und M. Valincic markierten die einzigen Disziplinarmaßnahmen.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte. Dinamo kontrollierte 60 Prozent des Balls, Viking 40. Die Gastgeber schossen 17 Mal innerhalb des Strafraums, die Gäste fünf. Doch die Trefferquote war unterschiedlich: 17 Prozent Treffsicherheit für Dinamo, 50 Prozent für Viking. Die erwarteten Tore lagen bei 2,63 zu 0,93 — eine Distanz, die im Ergebnis nicht sichtbar wird.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Statistik nicht immer Matchlogik widerspiegelt. Viele Angriffe, viele Pässe in die letzte Drittel — 129 für die Kroaten, 40 für die Norweger. Doch entscheidend waren die Momente, nicht die Masse. «Interessant wird es», wenn man fragt, warum vier Tore in der ersten Halbzeit nicht zu mehr führten. Die Tabelle wird diesen Punkt nicht ändern, aber die Stimmung im Kader vielleicht schon.