Am 11. September 2026 trafen die Ferencvárosi AV19 auf die Vienna Capitals in einem Klub-Freundschaftsspiel. Das Endresultat stand bei 2:3 für die Gäste aus Wien. 30 Minuten Spielzeit, ein Ergebnis, das die Formkurven beider Teams widerspiegelt.
Die Ferencvárosi AV19 kam nach einer schwachen Serie. Am 4. September hatte man bei Banská Bystrica mit 1:6 verloren, davor folgte ein 4:3-Erfolg gegen Košice. Und dann das Spiel in Ungarn — ein Test, der die aktuelle Verfassung zeigen sollte. Die Vienna Capitals hingegen starteten mit einem 3:0 gegen Trenčín, bevor sie in mehreren Partien mit knappen Niederlagen zu kämpfen hatten.
Interessant wird es bei der Historie. Am 8. März 2026 hatten die Vienna Capitals bereits ein 1:0 gegen genau diesen Gegner geholt. Nebenbei bemerkt: Ein Unterschied von einem Tor, und die Stimmung in beiden Umkleiden wäre eine andere gewesen. Diesmal gewannen die Österreicher mit einem entscheidenden Treffer in der Schlussphase.
Die Vienna Capitals zeigten Stabilität in der Defensive. Bei ihren letzten fünf Partien kassierten sie durchschnittlich 3,8 Tore pro Spiel. In Székesfehérvár reichte eine kompakte Leistung, um den Vorsprung zu halten. Die Ferencvárosi AV19 kämpften, aber fanden nicht den Rhythmus, den sie sich vorgestellt hatten.
Das Ergebnis bedeutet für die Vienna Capitals einen weiteren Schritt in der Vorbereitung. Für die ungarische Mannschaft bleibt die Frage offen, warum die letzten Spiele nicht konsequent beendet wurden. Ein Spiel mit eigener Rechnung, das zeigt: In dieser Phase zählt nur, was auf dem Eis passiert. Nicht die Statistik dahinter.