Am Donnerstagabend trafen die Klagenfurter auf die Wien-Kapital in einem Freundschaftsspiel. Das Endresultat lautete 5:2 für die Hausherren. Interessant wird es bei der Einordnung dieses Ergebnisses, denn die Wien-Kapital hatten im März noch mit 3:2 gegen Klagenfurt gewonnen.
Die Gäste kamen mit gemischten Ergebnissen in die Partie. Am 21. August unterlagen sie dem Slowakischen Slovan Bratislava mit 5:6. Davor standen drei Spiele gegen Ferencváros AV19 auf dem Programm, davon eines verloren. Nebenbei fiel auf, dass die Wien-Kapital in den letzten Wochen nicht konstant gute Leistungen zeigten.
Klagenfurt hingegen hatte ebenfalls eine wenig günstige Ausgangslage. Das letzte Spiel vor diesem Freundschaftsmatch endete mit einer 0:3-Niederlage gegen Ferencváros AV19. Davor folgten ein 3:4 und ein 2:3, ebenfalls gegen denselben Gegner. Und dann kam es zu einer Wende.
Das 5:2 bedeutet für Klagenfurt eine klare Abrechnung. Die Gastgeber zeigten sich von ihrer besseren Seite und nutzten die Gelegenheit, den März-Ausfall wettzumachen. Für die Wien-Kapital ist es ein weiterer Schritt in eine ungewisse Richtung. Die Formkurve ist nicht eindeutig.
Was das Ergebnis verändert, zeigt sich in der persönlichen Bilanz beider Teams. Klagenfurt hat mit diesem Sieg einen dunklen Fleck aus dem März entfernt. Die Wien-Kapital müssen sich fragen, wo die Konstanz bleibt, die sie vielleicht in anderen Wettbewerben zeigen. Interessant wird es nun im Vergleich zu den kommenden Aufgaben.