Am Freitagabend traf die Ontario Hockey League aufeinander: die Flint Firebirds gegen die Sault Ste. Marie Greyhounds. Das Endergebnis stand bei 2:3 für die Gäste. Der dritte Sieg in Serie für Sault Ste. Marie, während die Firebirds einen weiteren Rückschlag hinnehmen mussten.
Unsere Vorhersage ging daneben. Wir hatten auf die Gastgeber gesetzt, die Einsatzzahl lag bei 56 Prozent. Und dann entschied sich das Spiel anders. Nicht, dass die Greyhounds überlegen waren — aber sie nutzten die Momente, die sich boten, und die Firebirds fanden nicht den Anschluss.
Die Greyhounds stehen mit sechs Spielen bereits an der Spitze der Tabelle. Fünf Siege aus sechs Begegnungen, ein einziger Niederlage. Nebenbei fiel auf, dass sie in den letzten Tagen konsequent vorwärtskamen: 4:3 gegen Sarnia, 5:4 gegen North Bay, 6:3 gegen Mississauga. Die Konstanz ist es, die auffällt.
Die Firebirds kommen auf vier Partien. Zwei Siege, zwei Niederlagen, keine Punkte auf dem Konto — die Saison hat gerade erst begonnen. Interessant wird es in den kommenden Wochen, wenn sich die Reihen sortieren. Bislang zeigt sich: Die jungen Gastgeber brauchen noch die Sicherheit im Spiel.
Was das Ergebnis bedeutet? Die Greyhounds festigen ihren Platz an der Tabellenspitze. Die Firebirds bleiben auf der Suche nach Stabilität. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht — aber sie gibt einen Hinweis darauf, wo die Reise hingeht.
Am Ende steht ein knapper Sieg für die Gäste. Kein klarer Fall, kein Überwältigen. Die Verhandlungen sind festgefahren zwischen beiden Teams, wenn man das so formulieren darf. Drei Tore entscheiden ein Spiel, das lange offen blieb. Und genau daran wird es liegen, wenn die beiden wieder aufeinandertreffen.