Am Freitagabend traf der Tabellenführer Hamilton Bulldogs auf den siebtplatzierten North Bay Battalion in der Ontario Hockey League. Das Spiel endete 6:3 für die Gastgeber. Die Partie war kein Drama, sondern eine klare Demonstration der aktuellen Formunterschiede.
Die Bulldogs kamen früh in den Rhythmus. Nebenbei: Sie hatten sich in den Tagen zuvor bereits mehrfach bestätigt. Am 2. Oktober gewann man 5:4 gegen Mississauga, davor 5:3 in Oshawa. Das System funktionierte. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie der Gastgeber die Führung verteidigte. Sie änderten zur Pause das System, wie es scheint, und machten den Deckel drauf.
Wir hatten die Partie im Vorfeld analysiert. Der Prognose zufolge sollte der Heimklub gewinnen, die Einschätzung lag bei 68 Prozent. Und genau das geschah. Nicht spektakulär, aber effizient. Die Gastgeber haben die Partie im Alleingang entschieden, indem sie konsequent blieben, was sie gut können.
North Bay hingegen fand kein Mittel. Die letzten Spiele sprechen eine deutliche Sprache: 1:4 in London, 2:3 in Windsor, 4:5 in Sault Ste. Marie. Die Defensivprobleme waren vorhersehbar. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz – nein, das steht nicht in den Daten, also lasse ich es. Fakt ist: Der Gegner stand nur noch zu zehnt, als die Bulldogs den Vorsprung ausbauten.
Die Tabelle zeigt: Hamilton ist mit sechs Siegen in sechs Spielen ungeschlagen. North Bay hat zwei Siege und vier Niederlagen. Der Abstand beträgt vier Plätze. In der OHL bedeutet das wenig, aber heute bedeutete es alles.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Form kein Zufall ist. Die Bulldogs warten nicht mehr auf einen Sieg. Sie haben die Negativserie des Gegners beendet, indem sie einfach besser waren. Der Kapitän zog die Mannschaft mit, die Jungs warfen sich in jeden Ball. Das war alles.