Am Mittwochabend trafen Gentr und IFK Göteborg zur dritten Qualifikationsrunde der UEFA Conference League aufeinander. Das Spiel endete 1:1 nach zwei Toren in unterschiedlichen Phasen. Die Heimmannschaft erzielte in der 27. Minute die Führung, Göteborg glich in der 85. Minute aus.
M. Volckaert hatte Gentr den Vorsprung verschafft, als die Gäste noch nach ihrer Partie vom Vortag dastanden. Interessant wird es, wenn man sich den Ablauf ansieht — die Heimmannschaft kontrollierte den Ball mit 51 Prozent, doch die Gefahr kam nicht aus deren Reihen. Nebenbei fiel auf, wie die Abwehrkette von Göteborg reagiert, als der Druck zunahm.
S. Alioum brachte die schwedische Mannschaft in der 85. Minute auf Augenhöhe. Und dann kam die Phase, in der beide Teams nachlegten. Die Heimmannschaft spielte weiter nach vorne, Göteborg suchte den Konter. T. De Vlieger erhielt in der 89. Minute die Gelbe Karte, August Erlingmark folgte in der 90. Spielminute.
Die Auswechslungen liefen systematisch. T. Heintz kam in der 41. Minute für Göteborg, A. Jallow wurde in der 46. Minute ersetzt. In der 65. Minute brachten die Schweden gleich zwei Spieler: H. Goore und L. Benes. M. Delorge-Knieper und A. Bergmark-Wiberg folgten später, S. Larsson wurde doppelt eingesetzt.
Die Statistiken zeigen ein ausgeglichenes Bild. Gentr hatte 65 Angriffe und 7 Ecken, Göteborg 61 Angriffe und 3 Ecken. Die Treffsicherheit lag bei den Heimmännern bei 40 Prozent, bei den Gästen bei 29 Prozent. Vier Schüsse auf Ziel von Gentr, zwei von Göteborg — die hohen Schusszahlen bei einem Remis bedeuten, dass Chancen nicht genutzt wurden.
Das Ergebnis ändert wenig an der Tabelle, aber es beendet die Serie von Gentr. Die Heimmannschaft hatte zuvor 2:0 gegen Mechelen gewonnen, 1:0 gegen Göteborg im Rückspiel und 0:0 gegen LNZ Cherkassy. Göteborg kam nach 3:2 gegen Kalmar und dem 0:1 gegen Gentr zu diesem Punktgewinn. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass solche Spiele selten durch Statistik entschieden werden.