Am Freitagabend trafen die Rattlers auf die Tigers im Rahmen der regulären Saison der NFL. Das Spiel endete unentschieden mit 7 zu 7 Punkten. Nach einer Woche voller Offensivgewalt wirkte diese Begegnung wie eine Ausnahmeerscheinung.
Die Gastgeber kamen aus einer Reihe von Partien, in denen ihre Defensive nicht standhielt. Zwei Wochen zuvor hatte man 77:7 verloren, davor folgte eine 13:31-Niederlage. Am 29. August gewann man dann deutlich mit 20:7. Dieser Sieg bot einen ersten Hoffnungsschimmer.
Bei den Gästen war die Situation ähnlich prekär. Sie verloren am 12. September mit 3:30 und am 5. September sogar mit 3:63. Auch die Partie am 30. August endete mit 24:26 als Niederlage.
«Und dann» kommt es zu diesem Spiel. Plötzlich stehen beide Teams auf derselben Ebene, nicht durch Tore, sondern durch Abwehrarbeit. Zehn Punkte insgesamt für beide Seiten zusammen sind eine Zahl, die in der aktuellen Form aufhorchen lässt. Es wirkt wie eine Korrektur nach den vorherigen Open-Goal-Szenarien.
«Interessant wird es», wenn man die Entwicklung betrachtet. Die Rattlers zeigen sich gefestigter als in der Woche zuvor, als sie noch 77 Punkte kassierten. Die Tigers hingegen halten ihre eigene Offensive zurück, was bei 24:26 im letzten Spiel anders aussah. Der Unentschieden-Status spiegelt diese Stagnation wider.
«Nebenbei» bemerkt man, dass diese Art von Spiel mehr Disziplin erfordert als der bloße Austausch von Punkten. Die Rattlers und Tigers haben nun eine Basis, auf der sie aufbauen können. Solche Spiele sind oft schwerer zu gewinnen als die hohen Siege.