Mantova bezwang Pалермо mit 5:2 in der Round of 32 der Coppa Italia am Mittwochabend. Die Gastgeber gingen nach einer knappen Halbzeitrückstand in Führung und nutzten ihre Chancenausbeute weitaus effektiver als die Gäste. Zwei Treffer von Joel Pohjanpalo und Einzel goals von Francesco Ruocco, Rachid Kouda sowie Dennis Johnsen sorgten für die klare Abgrenzung.
Палермо hatte früh die Nase vorn. Gabriel Strefezza traf in der neunten Minute und legte nach einem Freistoß in der fünften Minute auf. Antonio Palumbo verwandelte einen Elfmeter kurz vor der Pause, nachdem ein VAR-Eingriff ein Tor von Ettore Gliozzi annulliert hatte. Nebenbei fiel, dass Mantova die Halbzeit mit einem Spielerwechsel einleitete, der die Offensive neu ordnen sollte.
Und dann kam die Wende. Francesco Ruocco glich in der 52. Minute aus, Rachid Kouda übernahm in der 55. die Führung. Mantova stand tief und kompakt, ließ Палерmo nicht in die Tiefe kommen und nutzte die Räume, die die Gäste nach dem Rückstand öffneten. Interessant wird es, wenn man die Taktik betrachtet: Die Gastgeber wechselten nicht nur Namen, sondern auch das Spielverständnis.
Joel Pohjanpalo sorgte in der 70. Minute für die sichere Positionierung, Dennis Johnsen vervollständigte das Bild in der 89. Minute. Der zweite Treffer von Pohjanpalo in der 90+5. Minute war kaum noch ein sportliches Argument, sondern eine Bestätigung dessen, was bereits entschieden war. Die Gäste hatten drei gelbe Karten und konnten den Rhythmus nicht mehr aufnehmen.
Die Statistik bestätigt die Beobachtung. Mantova besaß 56 Prozent der Ballkontrolle, Палермо 44. Acht Treffer auf Ziel bei Mantova gegenüber neun bei Палермо zeigen: Viele Bälle endeten nicht im Netz. Mantova schoss achtmal ins Tor, Палермо neunmal. Die Effizienz lag bei den Gastgebern deutlich höher.
Das Ergebnis bedeutet für Mantova den Einzug ins nächste Coupe-Runde. Палерmo scheidet aus und verliert eine Chance, die in der Vorrunde noch offen stand. Die Differenz von drei Toren ist ein klares Signal: Wer in der Coppa Italia bestehen will, muss mehr als nur einen Moment haben.