Am Donnerstagabend trafen Modo und Djurgården in der SDHL aufeinander, und die Gäste gewannen mit 5:2. Das war nicht das Ergebnis, das ich erwartet hatte, interessant wird es, weil die Tabelle selbst noch nichts aussagt. Beide Mannschaften haben null Punkte, die Saison hat gerade erst begonnen.
Ich hatte auf einen Heimsieg gesetzt, die Wahrscheinlichkeit lag bei 48 Prozent. Und dann hat der Match eine andere Richtung genommen. Nichts ist dramatisch, einfach die Kugel, die nicht ins Netz ging, der Torwart, der einen Moment zu spät war. Nebenbei fiel auf, dass Djurgården in den letzten Spielen nicht gut aussah – 0:6 gegen HV71, 1:2 gegen Bänäs.
Modo stand auf dem dritten Platz, vier Spiele, zwei Siege, zwei Niederlagen. Djurgården war Neunter, drei Partien, ein Sieg, zwei Niederlagen. Die Zahlen sind noch klein, aber der Unterschied im Spiel war größer als im Klassenspiegel. Die Gäste hatten mehr im Kopf, die Gastgeber wirkten, als hätten sie nicht den richtigen Rhythmus gefunden.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass solche Spiele nicht nach Plan laufen. Ich hatte die Quote auf die Heimmannschaft gesetzt, und dann kam das 5:2. Die Tabelle wird sich ändern, Punkte folgen, aber heute zählt nur das Ergebnis. Und das war nicht das, was ich sagte.