Riverhounds brechen Roots' Dominanz
Der FC Oakland und die Pittsburgh Riverhounds trafen am Samstag in der Gruppenphase der USL aufeinander. Die Gäste gewannen mit einem Tor, das in der zwanzigsten Minute fiel. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie dieser Sieg zustande kam — Oakland beherrschte den Ball, doch Pittsburgh hatte den entscheidenden Moment.
In der neunten Minute sah E. Goldthorp die erste gelbe Karte. Und dann, zehn Minuten später, entschied er das Spiel. Mit dem Treffer zum 0:1 stellte sich Pittsburgh in den Vordergrund, obwohl Oakland den Großteil der Spielzeit den Ball hielt. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste trotz ihrer Minderheit am Ball präziser blieben.
Nach der Pause kamen mehrere Wechsel. In der sechsten Minute tauschten die Riverhounds gleich zwei Spieler aus, in der achtundsechzigsten folgte Goldthorp selbst. Oakland reagierte mit Trejo in der siebzigsten Minute und Souza sowie de Vicente später. Die Kartenverteilungen zeichnen ein Bild: Oakland erhielt eine, Pittsburgh zwei Gelbe — die Gäste blieben disziplinierter.
Die Statistik bestätigt das Bild nicht vollständig. Oakland besaß siebzigzwei Prozent der Ballbesitzzeit, schoss dreimal auf das Tor, doch kein Treffer gelang. Pittsburgh dagegen traf zweimal ins Ziel und nutzte die eine große Chance. Viele Schüsse ohne Tor bedeutet, dass die Chancen verpasst wurden.
In der Tabelle bleibt die Kluft erhalten. Oakland liegt auf Platz elf mit siebenundzwanzig Punkten nach dreiundzwanzig Spielen, Pittsburgh auf Platz vier mit fünfunddreißig Punkten nach vierundzwanzig Partien. Die Gäste beendeten damit eine Serie aus zwei Niederlagen und zeigten, dass sie auch ohne Ball gefährlich bleiben.