Im zwanzigsten Spiel der Superettan-Saison setzte sich Oddevold zu Hause mit 3:1 gegen Helsingborgs durch. L. Shahin war mit zwei frühen Treffern der entscheidende Faktor, bevor A. Johansson die Gäste kurz vor der Halbzeit noch einmal in die Nähe brachte. Das dritte Tor fiel erst in der 79. Minute. Und dann war die Partie entschieden.
Shahin eröffnete in der vierten Minute, verdoppelte in der 14. und schloss in der 79. ab. Johansson antwortete für Helsingborgs in der 20. Minute. Zwölf Schüsse auf das Tor trafen Oddevold, Helsingborgs kam auf zwei. Interessant wird es bei der Effizienz: 75 Prozent Trefferquote bei den Gastgebern, 33 bei den Besuchern. Viele Bälle, wenig Tore – ein Match, in dem die Phasen zählten, nicht die Dauer.
Helsingborgs kontrollierte mit 63 Prozent Ballbesitz, Oddevold war mit 37 Prozent weniger in der Hälfte. Beide Teams erzielten fünf Eckbälle, je drei Gelbe Karten zeigten sich. Die Statistik zeigt ein klares Bild: Wer schneller war, hatte mehr Erfolg. Nebenbei erwähnenswert, dass beide Mannschaften je drei Blockierungen und drei Abseits zu verbuchen hatten.
Die Umstellungen begannen ab der 61. Minute. Oddevold brachte Iglicar Berntsson, später Akimey und Sadiku. Helsingborgs reagierte mit Krezic, dann Amadou, Awodesu und Johansson. In der Schlussphase folgten noch Forsberg und Djoro. Neun Minuten Nachspielzeit, eine weitere Gelbe Karte für T. Rupil. Und dann das Ende.
Oddevold bleibt auf Platz acht mit 29 Punkten nach 21 Spielen. Helsingborgs liegt auf Rang zehn mit 26 Punkten. Die Gastgeber waren in den letzten fünf Spielen ungeschlagen, die Gäste hatten in der gleichen Zeit zwei Niederlagen eingefahren. Der Platz war schwer für die Besucher, die keinen Anschluss an die eigene Serie fanden. Die Punkteverteilung nach diesem Spiel verändert nichts an der Tabelle – aber es zeigt, wer sich festigt und wer noch nach Lösungen sucht.