Red Bull Salzburg hat in der 4. Runde der Bundesliga den Tabellenzweiten Rapid Wien mit 5:1 besiegt. Die Gastgeber bestimmten das Spiel von Beginn an und gingen mit 4:0 in die Halbzeit. Karim Konate sorgte in der 90. Minute für den Endstand.
Haris Tabaković war der erste Torschütze nach vier Minuten und stellte schon in der 21. Minute den 3:0-Status her. Nikolas Veratschnig traf in der 15. Minute dazwischen. Edmund Baidoo erhöhte nach dem Seitenwechsel auf 4:0. Rapid Wien reagierte mit einem Treffer von Matthias Seidl in der 51. Minute, doch das änderte nichts am Verlauf des Spiels.
Die Statistik zeigt, dass Rapid Wien zwar mehr Angriffe startete – 104 zu 85 – aber Salzburg die gefährlicheren Chancen herauspielte. Die Gastgeber schufen sechs große Torchancen, Rapid kam auf eine. Bei der Torschüsseffizienz lag Salzburg mit 56 Prozent deutlich vorn, Rapid landete bei 24 Prozent. Neun Treffer auf das Tor bei Salzburg, vier bei den Gästen.
Interessant wird es, wenn man die Torschüsse betrachtet. Salzburg warf 16 Mal nach vorn, davon sieben daneben. Rapid landete nur vier seiner neun Versuche auf dem Tor. Viele Schüsse, wenig Treffsicherheit – das beschrieb den Abend für die Wiener. Nebenbei fiel auf, dass Rapid mehr Angriffe produzierte, aber diese nicht in Torchancen umsetzte.
Salzburg bleibt in der 3. Position mit zehn Punkten nach vier Spielen. Rapid liegt weiterhin an der Spitze mit zwölf Punkten. Die Gäste blieben ungeschlagen, aber der Punktverlust beendet die Serie. Salzburg zog nach den Ergebnissen gegen Mjällby und Austria Wien weiter auf.