Am Dienstagabend trafen Zeller und Kaufbeuren in der Oberliga Süd aufeinander. Die Gäste gewannen mit 6:3. Und dann, wie es sich für ein Spiel auf diesem Niveau gehört, zeigte sich die Differenz zwischen den Mannschaften deutlich.
Zeller steht nach acht Spielen auf dem achten Platz. Drei Siege, fünf Niederlagen — interessant wird es, wenn man die letzten Begegnungen betrachtet. Am 11. Oktober unterlag man Deggendorf mit 1:5, zwei Tage zuvor gab es bei Erding eine 0:2-Niederlage. Die Serie aus Niederlagen setzt sich fort.
Kaufbeuren liegt auf dem vierten Rang. Fünf Siege in acht Partien, drei Niederlagen — nebenbei ein Wert, der sich stabilisiert hat. In den letzten fünf Spielen gab es nur einmal eine Niederlage, und das gegen einen direkten Konkurrenten. Die Quote hat sich kaum bewegt.
Wir hatten die Gäste favorisiert. Die Prognose lautete auf einen Auswärtssieg, die Sicherheit lag bei 72 Prozent. Und dann, wie es sich für ein Spiel auf diesem Niveau gehört, zeigte sich die Differenz zwischen den Mannschaften deutlich. Die Gäste fanden ihr Spiel, während Zeller keinen Zugriff bekam.
Das Ergebnis ändert nichts an der Tabellenkonstellation. Beide Vereine haben null Punkte — die Saison hat gerade begonnen. Was zählt, ist der Moment. Kaufbeuren zeigt Konstanz, Zeller muss sich fragen, warum die Ergebnisse so unterschiedlich ausfallen.