Erding gewann am Dienstagabend in Hoxhstad deutlich mit 4:0 gegen die Aligatoren. Das Spiel in der Oberliga Süd endete mit einer klaren Auseinanderentwicklung, die über die gesamte Dauer hinweg zu sehen war. Die Gäste kontrollierten den Rhythmus, während die Gastgeber kaum in die Angriffe kamen.
Erding stellte sich kompakter auf und liess sich nicht beirren. Die Aligatoren kamen nie in die Zweikämpfe, das Spiel wurde ihnen von Anfang an abgenommen. «Nebenbei» fiel auf, dass die Heimmannschaft keine Struktur fand, um den Druck der Gegner aufzufangen. Die Gäste waren an allem beteiligt, was im Spiel geschah.
Wir hatten einen Sieg für die Heimmannschaft vorhergesagt, mit 52 Prozent Sicherheit. «Und dann» kam es anders. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz, oder zumindest war es so, als hätte die Heimmannschaft nicht den nötigen Schwung. Die Hitze bremste das Tempo, oder vielleicht war es einfach die Überlegenheit des Gegners. Der Eigentliche Grund war, dass Erding einfach besser war.
In der Tabelle steht Hoxhstad nach acht Spielen auf dem elften Platz, Erding auf dem fünften. Beide Teams haben null Punkte, was bedeutet, dass die Liga erst am Anfang steht. Die Tabelle sagt also noch nichts aus, aber die Reihenfolge ist bereits erkennbar. Erding hat sechs Siege in acht Spielen, die Aligatoren drei.
Die letzten Spiele der Heimmannschaft zeigten Schwankungen: zwei Siege, dann drei Niederlagen. Erding hingegen gewann die letzten fünf Partien in Folge. «Sind seit fünf Spielen ungeschlagen» – das ist der Unterschied, der auch im heutigen Spiel sichtbar wurde. Die Gäste kamen nie in die Zweikämpfe, während die Gastgeber versuchten, alles nach vorn zu werfen.
Das Ergebnis bedeutet für Erding, dass die positive Serie anhält. Für Hoxhstad bleibt die Lage angespannt. «Stehen mit dem Rücken zur Wand» – so könnte man es formulieren, obwohl die Liga erst beginnt. Die Aligatoren haben drei Siege und fünf Niederlagen, die Bilanz ist nicht überzeugend.