In der vierten Runde der 2. Bundesliga setzte sich Heidenheim mit 1:0 bei Greuther Fürth durch. Das einzige Tor fiel in der 12. Minute durch Budu Zivzivadze. Fürth blieb trotz 68 Prozent Ballbesitz ohne Erfolg, Heidenheim verteidigte den Vorsprung bis zum Ende.
Der Treffer kam überraschend früh. Zivzivadze nutzte eine Lücke in der Defensive und schob ab. «Ein Fehler entscheidet», sagt man manchmal, und hier war es genau so. Fürth reagierte, wechselte in der 64. Minute Dennis Srbeny und in der 65. Minute Faton Ademi. «Und dann» kommt die Phase, in der die Gastgeber den Ball übernahmen, doch die Chancen blieben verhalten.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Fürth spielte 114 Angriffe, Heidenheim 63. Doch die erwarteten Tore lagen bei 0,6 zu 0,88. Fünf Schüsse auf Ziel von Fürth ergaben keinen Treffer, während Heidenheim mit fünf Treffern nur einen daneben legte. «Spielten den Gegner an die Wand», das wäre übertrieben. Stattdessen standen die Gäste tief und kompakt und liessen sich nicht beirren.
Die Kartenverteilung war fair. Krisztián Keresztes erhielt in der 66. Minute das Gelbe für Fürth, Jan Schoppner in der 90. Minute und 4. Sekunden für Heidenheim. Insgesamt spielten beide elf Spieler ihre Minuten durch. Fürth tauselte neunmal, Heidenheim ebenfalls.
Die Tabelle änderte sich spürbar. Fürth bleibt Zwölfter mit vier Punkten nach vier Spielen. Heidenheim kletterte auf Platz drei mit neun Punkten. «Die Gäste müssen zu Hause liefern», dachte man vielleicht, doch in Fürth reichte ein Moment. Die Negativserie endete für Heidenheim, Fürth sucht weiter nach der richtigen Balance.