Wolfsburg hat Gropfer Fürth im Achtelfinal des DFB-Pokals mit 2:1 besiegt. Das Spiel am Sonntagabend im Sportpark Ronhof endete mit einem unerwarteten Ergebnis, denn der Zweitligist beherrschte den Großteil der Partie, während der Bundesligist effizienter war.
Christian Rasmussen brachte die Gäste nach 25 Minuten in Führung. Das Tor fiel aus einer Standardsituation, und Wolfsburg zeigte von Beginn an, dass es nicht als Statist anreisen wollte. Fürth kontrollierte den Ball, aber die Chancen blieben spärlich.
Nach der Pause verschärfte sich das Spiel. Nach zwei gelben Karten in der 61. Minute, darunter eine für Paul Will, gaben die Gäste den eigenen Wechsel ein. Berkan Taz und Philipp Hofmann kamen ins Spiel, und 64 Minuten nach dem ersten Tor traf Hofmann zum 2:0. Die Quote hat sich kaum bewegt, aber der Vorsprung wuchs.
Erst in der 77. Minute gelang Gropfer Fürth der Anschlusstreffer. Maxim Dal reduzierte auf 1:2, und plötzlich kamen die Hausherren zurück ins Spiel. Drei weitere Substitutionen folgten, darunter der Ersatz von Krisztián Keresztes, aber der Ausgleich blieb aus.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte. Fürth dominierte mit 65 Prozent Ballbesitz und 108 Angriffen, hatte aber nur vier Schüsse ins Tor. Wolfsburg kam auf 58 Angriffe und drei Treffer aufs Ziel. Die erwarteten Tore lagen bei 1,6 für die Hausherren und 0,43 für die Gäste. Viele Schüsse mit einem Tor bedeuten, dass die Chancen verpfändet wurden.
Das Ergebnis bedeutet, dass Wolfsburg im Achtelfinal steht. Fürth verlässt den Pokal trotz dominanter Spielanteile. Manchmal entscheiden drei- oder vier Momente ein Match, und der Rest ist nur Hintergrund.