Am Sonntag, den 20. September 2026, trafen die Straubing Tigers im Rahmen der DEL auf die Krefeld Pinguine. Die Gäste gewannen mit 6:3 und stellten damit die eigene Form unter Beweis. Für die Hausherren bedeutete das die zweite Niederlage in Folge.
Beide Teams starten mit null Punkten aus zwei Spielen in die Saison. Eine Tabelle, die noch nichts aussagt, aber die Lage verdeutlicht: Krefeld liegt auf dem siebten Platz, Straubing auf dem dreizehnten. Der Sieg ändert an den Positionen wenig, doch die Art des Spiels spricht für sich.
Wir hatten einen Heimsieg prognostiziert, mit hoher Sicherheit. Das Ergebnis hat diesen Weg nicht genommen. Die Pinguine nutzten den Raum, den die Tigers offen liessen, und kamen in die Tiefe, wo es zählte. Interessant wird es, wenn man sieht, wie Straubing auf solche Spiele reagiert.
Krefeld zeigte in der letzten Zeit Schwankungen. Nach der 1:3-Niederlage gegen Bremerhaven am 18. September folgte der Sieg in dieser Partie. Die Pinguine liessen viel laufen und machten ihre Chancen deutlich besser als ihre Gegner. Drei Tore aus dem Nichts zu erzielen, erfordert mehr als nur Glück.
Straubing verlor bereits gegen Eisbären Berlin, Munich, und beide Male gegen České Budějovice. Nebenbei sei gesagt: Solche Serien gehören nicht zur Identität einer Mannschaft, die sich in der DEL etabliert sehen will. Der 6:3-Sieg der Gäste ist ein klares Signal.
Die Punktebilanz bleibt bei null für beide Seiten. Was zählt, ist der Blick nach vorn. Krefeld hat gezeigt, dass es gegen jeden Gegner bestehen kann. Straubing muss zu Hause liefern, und dann wird sich zeigen, ob die Wende kommt.