In der ersten Runde der Bundesliga-Rekordrunde endete das Spiel zwischen Union Berlin und Eintracht Frankfurt unentschieden. Die Partie auf der An der Alten Försterei endete 3:3, nachdem beide Seiten in den letzten Minuten jeweils ein Tor nachgeschoben hatten.
Union ging früh in Führung. Emmanuel Latte Lath traf in der 3. Minute, ehe Younes Ebnoutalib zehn Minuten später ausglich. Direkt im Anschluss erhielt der Frankfurter eine Gelbe Karte, Maluze folgte in der 13. Minute. Michel Aebischer musste die Gelbe in der 23. Minute einstecken, bevor sich das Spiel in den ersten 60 Minuten noch nicht richtig entwickelte.
Um die Halbzeit änderte sich die Dynamik. Frankfurt übernahm die Initiative. In der 67. Minute traf Ebnoutalib erneut und führte die Gäste in Führung. Union reagierte mit mehreren Wechseln in der 61. Minute: András Schäfer und Emmanuel Latte Lath kamen für die beiden ersten Ausgetauschten. Burkardt folgte in der 66. Minute für Frankfurt.
Die Gastgeber stellten um. Leopold Querfeld glich in der 79. Minute aus und ging dann in der Folgezeit in die Offensive. Tim Skarke setzte den Punkt in der Nachspielzeit, Minute 90 plus 2, und sorgte für das 3:3. Zeno Van Den Bosch und Raphael Onyedika Nwadike erhielten weitere Gelbe Karten, als das Spiel offener wurde.
Die Statistik zeigt ein Spiel mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Union hatte mit 10 Schüssen auf Ziel deutlich mehr Trefferchancen als Frankfurt mit 3. Die Trefferquote lag bei Union bei 53 Prozent, bei den Gästen bei 25 Prozent. Erwartete Tore: 1,84 für Berlin, 1,47 für Frankfurt. Die Ballbesitzverteilung war ausgeglichen, 49 zu 51 Prozent.
Beide Teams stehen nach dem ersten Spieltag auf einem Punkt. Union auf Platz 9, Frankfurt auf Platz 8. Die Tabelle ist noch leer, die Reihenfolge wird sich noch ändern. Was bleibt, ist das Bild einer Partie, in der drei Tore in der zweiten Halbzeit das Spiel entschieden haben. Nicht die Statistik, sondern die Momente.